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Berg-Magazin "Biwak" soll beim MDR wieder ins Abendprogramm

Berg-Magazin "Biwak" soll beim MDR wieder ins Abendprogramm

Beachtlicher Sinneswandel beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR): Die Sendung "Biwak" soll wieder ins Abendprogramm. "Wir arbeiten an einem Konzept für eine Qutdoor-Produktion auf dem Sendeplatz 21.15 Uhr", bestätigte der Direktor des Landesfunkhauses in Dresden, Sandro Viroli, entsprechende DNN-Informationen.

Damit wird eine von Anfang an heftig umstrittene Entscheidung wieder rückgängig gemacht. Unter dem Protest der Anhänger des Berg-Magazins war die Sendung vor sechs Jahren in den Nachmittag gewandert, läuft derzeit einmal im Monat mittwochs, 15.30 Uhr. Jetzt soll es zehnmal im Jahr wieder "zurück zu den Wurzeln" (Viroli) gehen. Der Auftakt ist für den 13. Februar 2013 geplant. Moderator Thorsten Kutschke werde eine Produktion außerhalb des Studios präsentieren, bei der das Thema Berge im Mittelpunkt steht. "Erlebnisbäder wollen wir nicht testen", erklärte Viroli, der gemeinsam mit dem neuen MDR-Fernsehdirektor, Wolf-Dieter Jacobi, den Wechsel ersonnen hat.

Vor sechs Jahren hatte der Sender die Verlegung ins Nachmittagsprogramm offiziell mit mehr technischer Reichweite begründet, weil es "Biwak" seinerzeit nur per Satellit und das eher unregelmäßig nach Thüringen und Sachsen-Anhalt geschafft hätte, das Nachmittags-Programm dagegen in allen drei MDR-Ländern empfangbar war.

Mittlerweile hat sich im Sender wieder die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Angebot rund um die Bergwelt, den Erhalt der einzigartigen Natur und die Liebe zur Heimat dem öffentlich-rechtlichen MDR ganz gut zu Gesicht steht und sich das auch im Sendeplatz widerspiegeln darf. "Diejenigen, die mit dieser Sendung erreicht werden sollen, finden sich eher am Abend", erklärte Viroli, der vor einem Jahr die in den Ruhestand gegangene Funkhausdirektorin Ulrike Wolf ablöste. Welches Potenzial eine solche Sendung hat, habe die Dokumentation am Mittwochabend zur Sächsischen Schweiz mit Quoten von 20 Prozent in Sachsen gezeigt. Bis Januar soll über das genaue Biwak-Konzept Klarheit herrschen.

Die Verlegung ist Teil einer Reihe von Veränderungen im Landesfunkhaus, zu der auch die Übernahme der Regie über das Online-Portal Sachsen und die stärkere Regionalisierung des Radio-Angebots gehören. Immer um halb sollen ab Januar von 5.30 bis 18.30 Uhr Regionalnachrichten im Heimatsender ausgestrahlt werden. Ingolf Pleil

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.11.2012

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