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Am Sonntag beginnt die neue Saison von "Das Lied in Dresden"

Am Sonntag beginnt die neue Saison von "Das Lied in Dresden"

Sie ist seit Jahren eine Konstante im Programm von "Das Lied in Dresden": die Liedklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Mit Freuden nutzen die hier unter der künstlerischen Gesamtleitung von KS Prof. Olaf Bär arbeitenden Studierenden das öffentliche Podium - so am Sonntag, 19 Uhr, wenn sie im Kulturrathaus die neue Saison der von den Dresdner Neuesten Nachrichten präsentierten Konzertreihe eröffnen.

Dabei bekommt die Kooperation ein noch prägnanteres Gesicht, denn der Abend mit dem Titel "Liederkompass - Nordost" ist gleichzeitig der Beginn für eine längerfristige thematische Programmkonzeption: Die jungen Sänger wollen das Publikum auf eine Liederreise einladen. Einerseits bekommen ausländische Studierende die Chance, Liedkompositionen ihrer jeweiligen Heimat vorzustellen, andererseits eröffnet sich dem sängerischen Nachwuchs ganz allgemein die Möglichkeit, internationales Lied-Gut den Erfahrungen mit dem Repertoire des eigenen Kulturkreises an die Seite zu stellen.

Und den Hörern der immer weiter gehende Genuss vielgestaltiger musikalischer Handschriften. Die stammen am ersten Abend aus dem Osten und Norden Deutschlands, aus Finnland und Norwegen, Russland und Polen; erklingen werden Werke u.a. von Robert Franz, Gustav Jenner, Edvard Grieg und Jean Sibelius.

Insgesamt fünf Konzerte fügt der den selben Namen wie die von ihm organisierte Reihe tragende Verein den schon über 100 ausgetragenen 2015 hinzu. Für den 26. April hat er sich des Auftritts zweier Ensemblemitglieder der Semperoper versichert: Carolina Ullrich (Sopran) und Christoph Pohl (Bariton) werden sich Hugo Wolfs "Italienischen Liederbuchs" annehmen. Am Klavier steht ihnen Marcelo Amaral zur Seite, der als stellvertretender Vorsitzender des Künstlerischen Beirats der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie mit des Komponisten genialer Liedkunst bestens vertraut sein dürfte.

Lieder, Klaviermusik und persönliche Aufzeichnungen von Franz Schubert und Robert Schumann vereint das Programm "Nacht und Träume", das der Tenor Daniel Johannsen und der Pianist Charles Spencer am 14. Juni gestalten. Der Österreicher und der Brite gehören zu den meistgefragten Künstlern ihres Genres, sind regelmäßig auf den führenden Bühnen und Festivals zu erleben.

Gleiches gilt für Ricarda Merbeth, die, aus Einsiedel bei Chemnitz stammend und in Leipzig ausgebildet, weltweite Erfolge für sich verbucht. Gemeinsam mit Jobst Schneiderat - der als Solorepetitor an der Semperoper engagierte Pianist wirkt wie die Sopranistin auch bei den Bayreuther Festspielen mit - bringt Ricarda Merbeth am 20. September ausgewählte Lieder von Franz Schubert, die Sieben frühen Lieder von Alban Berg und die Vier letzten Lieder von Richard Strauss zu Gehör.

Zu Ende geht die Saison der von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden geförderten Reihe am 22. November mit Liedern von Robert Schumann, Richard Strauss, Francesco Tosti, Arnold Schönberg u.a. Zum Besten gegeben werden diese von Robert Dean Smith (Tenor) und Jan Philip Schulze (Klavier). Mit ihnen rundet sich eine wieder prominent besetzte Saison, deren Abende wie gewohnt im Kulturrathaus und im Konzertsaal der Musikhochschule stattfinden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.03.2015

Sybille Graf

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