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Regional Am Sonnabend wird zum Dresdner Drum & Bass Festival getrommelt
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17:46 09.09.2015
Trilok Gurtu kommt in diesem Jahr nach Dresden. Quelle: Jos L Knaepen

Eingebettet in den alternativen Geist der Neustadt, treffen an diesem speziellen Tag Szene-Größen und Trommel-Gurus auf Star-Bassisten und Nachwuchsmusiker. Die Gastgeber des Dresdner Drumfestival e.V. präsentieren gemeinsam mit den Hausherren der Scheune die Früchte monatelanger ehrenamtlicher Arbeit. Es gibt außerdem Mitmach-Workshops, neue Festival-T-Shirts und auch allerlei Angebote für Kinder und Familien. Einige Konzerte gehen auch in der Groove Station über die Bühne. So lädt dort Moritz Müller (manchen vielleicht bekannt durch seine Band The Intersphere) zusammen mit Söhne-Mannheims-Bassist Robbee Mariano zum Workshop.

Mit Mark Guiliana, Poogie Bell und Yossi Fine führen einige der namhaftesten Vertreter ihrer Zunft eine Line-up-Liste an, in der sich die deutschen Top-Musiker Felix Lehrmann oder auch Jost Nickel ebenso selbstverständlich wiederfinden wie die Nachwuchstalente Anika Nilles, Igor Falecki und David Hodek. Nachdem Trilok Gurtu im letzten Jahr erkrankte und seine Teilnahme am Festival kurzfristig absagen musste, wird nun nachgeholt, was schon längst überfällig ist. Das in Deutschland lebende Rhythmuswunder gehört zweifellos zu den virtuosesten Musikern seiner Zunft. Er fühlt sich im Jazz genauso wohl wie in der Weltmusik. Bei seinen Auftritten stehen Kreativität und sein musikalisches Genie im Mittelpunkt, und das wissen Kritiker und seine Musikerkollegen zu schätzen: Von ungefähr kommt es jedenfalls nicht, Gurtu sage und schreibe insgesamt bereits sieben Mal den Kritikerpreis des weltweit wichtigsten Jazzmagazins "Downbeat" als bester Perkussionist des Jahres erhielt.

Mit Jeff Berlin, Jahrgang 1962, reist eine US-amerikanische Legende des E-Bass an. Seit nunmehr 30 Jahren gehört der New Yorker durch sein innovatives Solospiel zu den prominentesten Musikern auf seinem Gebiet. Für seine Arbeit erhielt Jeff Berlin zahlreiche Auszeichnungen; so wurde er u a. in zwei aufeinanderfolgenden Jahren von der Zeitschrift "Guitar Player" Ende der 90er zum "No.1 Jazz Bass Player" gewählt. Außerdem gilt Jeff Berlin seit mehr als 20 Jahren als einer der prominentesten Musikpädagogen der USA; er ist Gründer und Leiter der renommierten Players School of Music in Clearwater, Florida. Alles in allem sind es mehr als 30 Künstler aus zehn Nationen, die ein vielfältiges und in Teilen sogar lehrreiches Tagesprogramm auf die Beine stellen. Abgerundet wird das Festival von vier Konzerten. Die Jazz Pistols heizen ein, aber auch eine Jam-Band rund um Poogie Bell oder etwa die Formation The Booty Jive.

Vorverkauf: 25 Euro/Tageskasse: 29 Euro (für alle Veranstaltungen außer After-Show-Party); Abendkasse (nur Konzerte): 12 Euro

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.09.2014

Christian Ruf

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