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Regional AC/DC rocken in Dresden vor 85.000 Fans
Nachrichten Kultur Regional AC/DC rocken in Dresden vor 85.000 Fans
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20:52 09.09.2015
AC/DC rockten in Dresden vor 85.000 Fans. Die Band spielte auf einer gigantischen Bühne im Ostragehege. Quelle: Dominik Brüggemann
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Um 20.45 Uhr ertönte das weltbekannte Höllengeläut und kündigte den Auftritt der australischen Rocker an. Ein furioses Konzert folgte. Die Gitarren der Rocker ertönten von der Flutrinne aus über die ganze Stadt, Bewohner der Neustadt und Pieschen erzählten, dass sie das Konzert am Küchenfenster mitverfolgen konnten.

"Hello Dresden, we´re back. Lets get Party" begrüßte Sänger Brian Johnson sein Rockervolk. Mit „Rock or Bust“ vom aktuellen gleichnamigen Album ging die Band gleich in die Vollen und zehntausende Hände streckten sich gen Himmel. Wohin der Blick auch fiel, überall ragten Teufelshörner und glückliche, schwitzende Fans in AC/DC-Shirts aus der Menge. Als sich die Nacht über die Flutrinne senkte, blinkten die Teufelshörner auf vielen Köpfen im Publikum rot.

Frei nach dem Motto des ersten Songs "Rock or Bust" (Rocken oder kaputtgehen) gab Leadgitarrist und Aushängeschild der Band, Angus Young, alles und rockte trotz oder obwohl seiner 60 Jahre auf dem Buckel über die Bühne. Das Outfit, typisch und nicht anders erwartet: die Schuljungen-Uniform mit weißen Strümpfen und kurzer Hose. Bei seinen minutenlangen Soli bewies der Altmeister einmal mehr, dass er sein Instrument perfekt beherrscht.

Neben dem Opener spielte die vitalen Männer noch zwei weitere Songs des aktuellen Albums. Die Zuschauer feierten und warteten doch eher auf die großen Klassiker der Rocker. Und die erklangen dann auch – weder auf „T.N.T“ noch auf „Highway to Hell“ oder „Hells Bells“ mussten die Zuschauer verzichten. Auch das Bühnenbild bot alles, was das Publikum kennt und erwartet. Zu "Hells Bells" läutete eine überdimensionale Glocke mit AC/DC-Schriftzug an der Decke. Bei "Whole Lotta Rosie" schwang eine riesige Puppe aufreizend ihr Bein hin und her.  Das Finale war dann traditionell reserviert für „For Those About To Rock“ . Verschwitzt, aber glücklich verschwanden die 85.000 Fans danach in die Stadt.

Fotos: D. Brüggemann

jv

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