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Kultur Weltweit “Wind River" und mehr DVD-Tipps
Nachrichten Kultur Kultur Weltweit “Wind River" und mehr DVD-Tipps
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08:35 08.07.2018
Quelle: iStockphoto
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Hannover


Better Watch Out: Weihnachten ist das Fest der reinen, immateriellen und spirituellen Liebe – eigentlich. Aber die Babysitterin Ashley (Olivia DeJonge) würde vor ihrem Umzug in eine andere Stadt noch gern ein wenig Sex mit ihrem Freund Ricky haben. Und der zwölfjährige Luke (Levi Miller) würde seinerseits gern mit seiner hübschen Babysitterin in die Horizontale. Dass Sexgedanken zur Feier von Jesu Geburt in Horrorfilmen bestraft werden, weiß man uns deutet sich schon mit dem ersten Bild an, als der Klassenkraftmeier den Schneemann eines kleinen Mädchens mit einem Baseballschläger zertrümmert.

Der Babysitterabend beginnt mit einer verbotenerweise geköpften Flasche Champagner, Pizza und einem Horrorfilm. Doch die Pizza war nicht bestellt, irgendwer hat die Verandatür aufgestoßen und vor dem Fenster ist (nur für den Zuschauer) eine unheimliche Silhouette zu sehen. Und schon beginnt “Better Watch Out“, der seinen Filmtitel aus dem Lied “Santa Claus Is Coming To Town“ entlehnt, sich aber auf den Schwarzen Mann bezieht, der diesmal jenseits seines Blutfeiertags Halloween unterwegs ist.

Auf makabre Weise witzig ist dieser weitgehend gelungene Irrer-Killer-Streifen, mit einigen frühen, nicht allzu überraschenden Wendungen und einer, die es richtig in sich hat. De Jonge ist im Überlebenskampf gut in den Schuhen von Jamie Lee Curtis, Miller als libidinös gesinntes Jüngelchen sehenswert.

Alle Logikkapriolen des Genres werden bemüht: Zum Beispiel, dass das Böse (und manchmal auch das Gute) mindestens noch einmal aufsteht. Oder dass die Fußgeräusche von Leuten im Fluchtmodus entweder leiser klingen als im Normalmodus oder unheimliches Gelichter respektive Rettungskräfte passgenau von temporärer Taubheit befallen werden. Das Ende scheint dann allerdings zunächst zutiefst unbefriedigend. Aber Regisseur Chris Peckover weiß, dass (zumindest im Film) Weihnachten ist. Und erlöst seine Zuschauer.

Better Watch Out Quelle: Constantin

Wentworth, vierte Staffel: “Tote erzählen keine Geschichten“, flüstert die gestrenge Ferguson in ihrer Isolationszelle. Die ehemalige Direktorin ist als Häftling ins Frauengefängnis zurückgekehrt – psychotisch, hochgradig gefährlich, und intelligent genug, ihre Rache langfristig und unbemerkt einzufädeln. Eine faszinierende Superschurkin in der bislang finstersten Staffel der besten aller Frauengefängnisserien.

Ferguson manövriert sich mit Anträgen an den Gefängnisvorstand in den Normalvollzug, manipuliert die Insassinnen, um die inzwischen lebenslänglich einsitzenden Zellenkönigin Bea Smith (Danielle Cormack) vom Thron zu stürzen und die Karriere ihrer Nachfolgerin Vera Bennett (Kate Atkinson) zu ruinieren.

Konkurrenz erwächst Smith in der blonden Feministin Kaz (Tammy Macintosh), die eine eigene Gang um sich schart. Aufstand liegt in der Luft, Mittel zum Ringen um die Macht im Frauenknast wird der Kampf um das Recht auf langzeitigen Zellenbesuch und Sex. Und Franky (Nicole da Silva), endlich in Freiheit, hat ihre Schwierigkeiten, mit dem neuen Leben klarzukommen.

Diese und noch eine Handvoll Nebengeschichten mit neuen, interessanten Figuren werden zu einem hochspannenden Thriller verdichtet, der mit einem Paukenschlag endet und einen mit Dröhnen in den Ohren zurück lässt. Die fünfte Staffel wird ein Neuanfang werden. Man kann sie kaum erwarten!

Wentworth, vierte Staffel Quelle: WVG

Humans, Staffel 2: Die Menschen einer nicht allzu fernen Zukunft haben sich humanoide Kunstwesen fast nach ihrem Ebenbild erschaffen, um von ihnen bedient zu werden, niedere Aufgaben auf sie abzuschieben. Eine Gruppe dieser künstlichen Intelligenz ist dank verbotener Updates ihres Schöpfers bewusst und selbstbewusst geworden - den Menschen in vielerlei Hinsicht überlegen.

Der Wunsch jener “Seraphim“ nach friedlicher Teilhabe, Würde, Freiheit und Rechten wird freilich abschlägig beschieden –für die Menschheit sind die “Synthetics“ nur Sachen, deren wesentliche Veränderung Richtung Leben als bedrohlich empfunden wird. Die andersartigen Robots werden auf Regierungsbefehl hin verfolgt, müssen abtauchen hinter harmlosen Programmen oder in den Untergrund. Eine Rebellion bereitet sich vor, das allgemeine “Erwachen“ der “Maschinen“ setzt ein.

Staffel 2 der AMC/Channel4-Adaption der schwedischen Serie “Real Humans“ bezieht ihre Spannung sowohl aus dem Drama einer Familie (Katherine Parkinson. Tom Goodman-Hill), die zu den Geheimnissen der Robotbewegung vorstößt, als auch aus einem Politthriller über das unerwünschte, unaufhaltsame “Wachstum“ der Synthetics. Bezwingend ist der Realismus dieser Sci-Fi-Story, in der die Auswirkungen auf die (in diesem Fall britische) Gesellschaft detailliert beschrieben werden. Diese Serie nimmt sich Zeit, alle Charaktere zu entwickeln, die Dimension ihrer Geschichte nachvollziehbar werden zu lassen.

Anders als in der anderen - ebenfalls gelungenen - Robotserie “Westworld“ sind die Helden nicht Schießscheiben in einem von der “wirklichen Welt“ abgeschiedenen Freizeitpark sondern existieren Seite an Seite mit den Menschen. Auch anders als in “Westworld“ steht niemals Action im Vordergrund.

Dem Zuschauer, der hier auf den Spuren der großen Robotergeschichtenerzähler Isaac Asimov und Philip K.Dick wandelt, fällt es leicht, mit den Synths Anita (Gemma Chan), Niska (Emily Barrington) und Max (Ivanno Jeremiah) zu fühlen und bald schon findet er sie liebenswerter als die meisten Menschen. Während ihm bei dem Modell Hester (Sonya Cassidy) das kalte Grausen packt. Plausibel wird an ihr der Beginn des Krieges der Maschinen gegen die Menschheit vor Augen geführt, diese Sache, die einem bei den “Terminator“-Filmen immer so absurd unmöglich vorkam.

Humans, Staffel 2 Quelle: Justbridge

Channel Zero – Candle Cove: Der Syfy-Channel versucht sein Glück mit der Verfilmung sogenannter “Creepypasta“ (creepy = gruselig, pasta alias to paste = einfügen), Horrorgeschichten aus dem Internet, an denen zahllose Online-Autoren mitgeschrieben haben. Bislang bekannteste “Pasta“ ist die Geschichte der Puppe “Annabelle“, die fürs Kino verfilmt wurde.

In “Candle Cove“ wird von einer Puppentrickserie erzählt, die Kinder des amerikanischen Städtchens Iron Hill in den Achtzigerjahren mit einem unheimlichen Bann belegte. Es ging darin um eine Seefahrerin, einen skelettierten Piratenkapitän, ein seltsames lebendes Schiff und eine unheimliche Höhle, die vermeintlich einen Schatz barg. Die Aura der Puppen war kalt und freudlos, und während die Kinder wie hypnotisiert am Bildschirm klebten, sahen die Erwachsenen –Stephen Kings “Es“ lässt grüßen – nur weißes Rauschen.

Fünf Kinder verschwinden, werden umgebracht, ihr Mörder nie gefunden. 30 Jahre später wiederholen sich die Ereignisse, die der Kinderpsychologe Mike Painter (Paul Schneider) als einziger mit der Serie in Verbindung bringt, worüber er selbst in Verdacht gerät. Eine abstruse, indes höchst wirkungsvolle und bedächtig erzählte Geschichte, die den Fan von Gruselgeschichten – anders als zuletzt die Anthologien der “American Horror Story“ über die volle Distanz fesselt.

Wie in Kings besten Geschichten bemächtigt sich das Grauen der Twilight Zone des ganz normalen Lebens und hält mit seinen giftigen Klauen den Alltag an. Und der “Zahnjunge“ gehört zu den Monstern, die wir nie vergessen werden. Derzeit ist schon die vierte Staffel der Serie in Vorbereitung.

Channel Zero – Candle Cove Quelle: Universal

Loving Vincent: Wie Vincent van Gogh die Welt auf die Leinwand brachte, in leuchtenden Farben, so sehen auch die Bilder von Dorota Kobielas und Hugh Welchmans “Loving Vincent“ aus. Ein buchstäblich bildschöner Film, der erste in der Filmgeschichte, der komplett gemalt wurde - von mehr als 100 Künstlern.

Ein Jahr nach dem Tod van Goghs setzt die Handlung ein. Ein junger Mann namens Armand Roulin soll im Auftrag seines Vaters, des Postmeisters, dem Bruder des Malers einen nicht zugestellten letzten Brief überbringen. Bei seiner Ankunft muss Armand feststellen, dass auch Theo van Gogh gestorben ist, offenbar aus Trauer um seinen Bruder. Immer mehr lässt er sich faszinieren von dem Genie und Wahnsinn des verstorbenen Künstlers.

Die Berichte der Zeitzeugen ergeben ein widersprüchliches, differenziertes Bild, das Armand immer mehr Anlass gibt, an der allgemeinen Selbstmordtheorie vom Bauchschuss im Kornfeld zu zweifeln. Hat der Doktor, der sich weigerte, die Kugel zu entfernen, hat er Vincent umgebracht? Der Bruder selbst? Der Vater der auskunftsfreudigen Gastwirtin?

Eine Suche nach der Wahrheit, eine leise Detektivgeschichte, ein Kriminalfilm hebt an, von dessen Verlauf man weniger fasziniert ist als von der visuellen Pracht, der überwältigenden Machart dieses britisch-polnischen Wunderwerks, das einen an die Anfangstage des Kinos erinnert, an die Tage von Meliès, als die Bilder laufen lernten. Ein Film, der das Millionenpublikum verdient hätte, das aber natürlich lieber in die neueste Marveliade strömt.

Loving Vincent Quelle: Weltkino/Universum

Massai: “Massai“ oder “Massai – der große Apache“ zählt zu den sogenannten Edelwestern, Filmen des amerikanischsten aller Genres, die visuell oder erzählerisch aus der Masse herausragen. Hat man mit Burt Lancaster und Jean Peters fastnachtsmäßig geschminkte Weiße in den zentralen indianischen Rollen (nur Stars machten in den Fünfzigerjahren richtig Kasse), so dürfte der eindeutig indianische Blickwinkel auf die sogenannten Indianerkriege und ihre Folgen für die First Nations so manchem John Wayne im Publikum des Jahres 1954 die Colthand gekitzelt haben.

Die hehren Weißen erschienen hier erstmals als die schlechten Sieger, die sie waren, die die besiegten Indianer in Reservate stopften, mit schwerer körperlicher Arbeit züchtigten und sie vom Feuerwasser abhängig machten. Während diese versuchten, nach der letzten Niederlage in ihrer jetzt von den Einwanderern beherrschten Heimat mit den diktierten Bedingungen zurechtzukommen. Auch Massai, der letzte Rebell aus Geronimos letztem Aufgebot liebäugelt mit dem Gedanken, als Maisbauer seßhaft zu werden.

Eine schnurgerade Linie führt von Regierebell Robert Aldrichs “Massai“, der mit seiner “Ich kämpfe niemals wieder“-Fazit knapp an der Verklärung und Diffamierung vorbeischrammt zu Kevin Costners Indianerepos “Der mit dem Wolf tanzt“, dem Dreistünder, der das Ende der alten indianischen Lebensart 1990 ausgiebig beweinte.

Massai Quelle: Koch Media

Wind River: “Ich kannte die Kleine, sie war eine Kämpferin. Was immer Sie glauben, sie ist weiter gerannt“, sagt Corey Lambert (Jeremy Renner), ein Jäger und Fährtenleser, der eigentlich einen übergriffigen Puma jagen sollte. Jetzt hilft er stattdessen Jane Banner (Elizabeth Olsen) auf ihrer Mördersuche.

Die FBI-Agentin wurde aus Las Vegas gerufen, weil eine junge Indianerin mitten im Schnee gefunden wurde, weit weg von menschlichen Behausungen - erfroren, davor geschlagen und mehrfach vergewaltigt. Lamberts Tochter kam vor Jahren auf ähnliche Weise ums Leben – ein nie gelöster Fall, der seine Ehe mit der Indianerin Wilma ruinierte.

Der Regiedebütant Taylor Sheridan (Drehbuch zu “Sicario“), zeigt in seinem Drama, Thriller und Neowestern die indianische Welt 130 Jahre nach der in Robert Aldrichs “Massai“ gezeigten Kapitulation. Die Versprechungen sind nicht eingehalten worden, die alten Herren des Landes leben am Rand der amerikanischen Welt und Wahrnehmung in Armut, Verachtung, Verzweiflung. “Es liegt an dem Kaff“, sagt Chip, der drogensüchtige Bruder der Toten. “Ich bin so wütend. Ich möchte gegen die ganze Welt kämpfen.“

In der wunderschönen Landschaft gedeiht die Hoffnungslosigkeit und der Tod, die Grenze zwischen Weiß und Rot wird am Wind River in Wyoming nur in Einzelfällen überwunden - wie es schon in den Tagen der Trapper war. “Hier ist nicht das Land der Verstärkung“, sagt der Sheriff (Graham Greene) auf der Mördersuche zu Jane, “hier ist das Land, wo man auf sich gestellt ist!“ Starker Tobak. In Cannes lief der Film 2017 in der Reihe Un Certain Regard, Sheridan erhielt den Preis für die beste Regie.

Wind River Quelle: Universum

Bullyparade – Der Film: Abahatschi und Ranger stehen in “Bullyparade – Der Film“ endlich zu ihren Namen, heißen ganz offiziell Winnetou und Old Shatterhand und wie die Friedensverhandlungen zwischen den Indianerstämmen aufgrund ihrer Freundschaftskrise scheitern, weckt erstmal recht angenehme Erinnerungen an Bullys Kinohit “Schuh des Manitu“, dessen zweiten Teil wir lieber gesehen hätten als das mediokre Potpourri.

Die zerstrittenen Wildwesthelden versöhnen sich nach 15 Jahren wieder, sind zu Winnetous Hochzeit mit seiner Braut Annette unterwegs, wobei Shatterhand von einem psychopathischen Zahnarzt und Kopfgeldjäger gekidnappt wird. Der Fang lohnt sich, denn Präsident Lincoln wurde mit Shatterhands Flinte ermordet. Undsoweiter.

Zitate aus “Django“, “Django Unchained“, “Butch Cassidy and the Sundance Kid“ und anderen Western werden hier zu Komik und Kalauern gereicht. Aber kaum hat man sich richtig eingeschossen auf die komischen Versionen von Karl Mays Blutsbrüdern, ist man schon bei Sissi und Franz, einem Geisterschloss mit schurkischen Maklern und psychedelischen Pilzen. Und schließlich landen Kork, Spucki und Schrotty auf dem von Fascho-Frisurträgern okkupierten Planet der Frauen (mit Reminiszenzen an “Star Wars“, “Barbarella“ und einigen Science-Fiction-Filmen mehr).

Natürlich kriegen sich auch der Captain und sein vulkanischer Freund in die Wolle -über Ohrenwitze. Simsalabim - schon läuft der Abspann. Und obwohl man einiges von den überbordenden Einfallsreichtümern der Comedians Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian durchaus zu schätzen weiß und begnickert hat, bleibt der schale Eindruck zurück, dass es Geschichtchen um Geschichtchen nicht gereicht hat für einen richtigen Film.

Bullyparade – Der Film Quelle: Warner

S.U.M. 1: Iwan Rheon hat es übers Fernsehen zu einiger Berühmtheit gebracht. Solange er in der abgefahrenen britischen Superheldenserie “Misfits“ mit von der Partie war, war diese sehenswert. In “Game of Thrones“ machte er als ambitioniert-sadistischer Adelsbastard Ramsay Bolton dem Kindkönig Joffrey Baratheon (Jack Gleeson) Konkurrenz um den fiesesten Charakter, dessen Ableben der Zuschauer sich am meisten wünschte.

In Christian Pasquariellos Debüt, dem Science-Fiction-Film “S.U.M. 1“, kommen zum sardonischen Lächeln noch blassblaue Linsen und eine gleißend blonde Nazifrisur. Als Soldat S.U.M. 1 wird er auf eine Oberflächenmission gegen die Nonesuch geschickt, eine Alienrasse, die die Menschheit zu einem unterirdischen Leben verdammt hat. Weshalb diese Wesen mit den Terranern nicht ganz aufgeräumt haben, bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, weshalb sie ihren profimäßigen Bekämpfern bunkerartige Wachtürme auf Erden gestatten.

Pasquariello, Absolvent der Ludwigsburger Filmakademie, hat den Film in die Hauptfarben Schwarz, Blau, Grau und Silber getunkt, springt mit uns in 14-Tages-Schritten durch S.U.M.s kalte 100-Tage-Wacht und erzählt von der Einsamkeit eines Mannes, der seinen Stützpunkt nur mit einer Ratte teilt. Wes Geistes Kinder sind die jenseits der Sonne hausenden Menschheitsreste, fragt man sich fast den ganzen Film über. Wir ahnen von Anfang an nichts Gutes, was uns die Sympathie für den Helden erschwert.

S.U.M. 1 Quelle: Universum

Insidious –The Last Key: Der unendliche “Insidious“-Geisterkleister. Elise Rainier (Lin Shaye) geht diesmal mit ihren Ghostbusters und ihrem ulkigen Geisterjägertruck zurück an den Ursprung ihrer Sehergabe. Anfangs werden wir Zeuge, wie Elise als Kind den paranormalen Heimsuchungen und der häuslichen Gewalt ihres Vaters ausgesetzt war und schließlich aus dem Elternhaus geworfen wurde.

Dessen aktueller Besitzer erscheint zunächst von Gespensterfurcht gebeutelt, dann jedoch wird er als Kidnapper entlarvt. Freilich ist die Sache nicht ausgestanden, der Spuk bemächtigt sich der nächsten Generation der Rainiers, unerbittlich, weil erst ein schreckliches Familiengeheimnis ans Tageslicht gebracht werden muss. Und ein Dämon möchte auch noch seinen Seelenzoll.

Hochwirksame Horrorszenen, die den Zuschauer vom Sitz springen lassen wechseln im neuesten, reichlich konfus-stussig erzählten Film der “Insidious“-Reihe mit unglaublich pathetischen, völlig unplausiblen und unfreiwillig komischen Momenten. Vor allem Rainiers Kollegen Specs und Tucker kommen einem schon bald vor wie Dick und Doof unter Ghostbustern. Wie sagt mans dem Regisseur? Auf solche Weise lässt sich das Fürchten nicht lehren, Mr. Adam Robitel!

Insidious –The Last Key Quelle: Sony

Von Matthias Halbig

Mit „Spider-Man“ hat Steve Ditko eine Legende geschaffen. Zusammen mit dem Comic-Auto Stan Lee dachte sich der Zeichner den rot-blauen Spinnenmann aus. Jetzt trauern Comic-Fans um den Künstler.

07.07.2018

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07.07.2018

Dawanda macht dicht. Der Online-Marktplatz für Selbstgebasteltes und Selbsterlittenes. Der einzige Ort der Welt, wo Filz etwas Gutes ist. Das Paradies für Taufarmband-Knüpferinnen, Weinflaschenhalter-Graveure, Flanelltaschenbestickerinnen und “Flow“-Abonnenten.

07.07.2018
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