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Kultur Weltweit Schon wieder eine Überraschung von Beyoncé: Coachella-Livealbum über Nacht
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15:50 17.04.2019
Überraschung in der Morgenstunde: Beyoncé Knowles-Carter (hier am 7. April 2019 bei einem NBA All-Star Basketball-Spiel in New Orleans) hat heute morgen (17. April) ein digitales Livealbum vom Coachella-Festival 2018 veröffentlicht. Quelle: AP/Max Becherer
Indio/Los Angeles

Ein freundliches „Welcome“ eines Ansagers zu Beginn, dann hört man ein Blasorchester mit amerikanischem Jazzeinschlag. Fetter Brass, zu dem sich der Star gesellt: Beyoncé Knowles-Carter (37), die uns, ihrem Publikum, singend mitteilt, sie sei verrückt nach uns – „Crazy for You“.

Zeitgleich zum Livealbum startet eine Doku über Beyoncé bei Netflix

Sie überrascht ihre Fans einfach gerne. Popstar Beyoncé veröffentlichte heute morgen (17. April) aus heiterem Himmel ihren Auftritt beim Coachella-Valley-Music-and-Arts-Festival 2018 als Album. Die Nachricht traf auch beim zuständigen Label Sony erst in der Nacht ein. „Homecoming – The Live Album“ begleitet als Audiomitschnitt die gleichnamige Dokumentation, die ab sofort beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist.

Beyoncé war 2018 die erste schwarze Künstlerin, die je als Headlinerin des Festivals auftrat. 40 Tracks (darunter auch Redebeiträge Beyoncés) enthält das Album über das Zweistundenkonzert mit Gastauftritten ihres Ehemanns, des Rappers Jay-Z und ihrer früheren Formation Destiny’s Child. Ein Doppelalbum also und zugleich – klassisch gesehen – gar keines. Denn wann das Konzert für die Liebhaber von Tonträgern auf CD oder Vinyl erscheint, steht in den Sternen. Es handelt sich vorläufig um eine rein digitale Veröffentlichung – erhältlich seit heute auf allen größeren Streamingplattformen.

„Es war einer der härtesten Jobs, die ich je übernommen hatte“

Der Film „Homecoming: A Film by Beyoncé“ enthält neben dem Konzert auch Backstageaufnahmen und Interviews und gibt einen intimen Einblick in den Konzerttross des Popstars. Er enstand in einem Zeitraum von acht Monaten und folgt Beyoncé bei ihrer Rückkehr auf die Bühne nach der Geburt ihrer Zwillinge. Vier Monate Bandproben, vier Monate Tanzproben – mit einer Heerschar von über 150 Musikern, Tänzern und allerhand anderen kreativen Köpfen.

„Es war einer der härtesten Jobs, die ich je übernommen hatte“, sagt Beyoncé, die zugleich Star der Show als auch Regisseurin des Films war, in einer Pressemitteilung. „Aber ich wusste, dass ich mich und mein Team von großartig zu legendär pushen musste.“ Ihren Auftritt sieht sie selbst als „Hommage an einen wichtigen Teil der afroamerikanischen Kultur.“ Als solcher wurde er auch von den US-Medien angesehen.

Schon früher hatte die R&B-Sängerin ihre Musik ohne die übliche Vorab-Promotion herausgebracht – zum Teil anfangs nur über Tidal, den Streamingdienst von Jay-Z. Wo das Album „Homecoming“ in der nächsten Woche landen wird? Nun – alle Solo-Studioalben von Beyoncé – von „Dangerously In Love“ (2003) bis „Lemonade“ (2016) – erreichten in den USA Platz 1 der Charts.

Von Matthias Halbig

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