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18:02 25.08.2018
Wer reist, steckt ganz schnell in der Bretagne. Quelle: Fotolia
Hannover

Es liegt mir fern, in karibischer Kleinarbeit Reisepläne vom Scherzgebirge nach Schneeapel zu erarbeiten oder durchs spöttische Hochland. Jede Konku-Biene mit frisch marinierten Fingernägeln, die von sich behauptet, sie sei eine Konifere auf ihrem Gebiet, imprägniert mich überhaupt nicht.

Ich leide an Latzhose-Intoleranz und verfüge nicht über das Kleine Latrinum. Ich fürchte mich vor dem Tod durch die Gelatine, vor koptischen Täuschungen und vor Krankheiten mit kurzer Inkompetenzzeit. Nachher müssen sie dir eine Invasion legen! Und du liegst krank auf der Barriere!

In der Eifel des Gefechts

Ich hasse auch Autobahnröststätten. Ich gehe ganz chloroform mit jedem, der lieber Pamphlet im eigenen Land bleibt, mit Blähmobil spielt oder zu karikativen Zwecken auf der Marzi-Panflöte in der Frustgängerzone bläst. Mit denen kann ich mich gut infizieren. Born to be im Wald? Ich doch nicht.

Reisen nach Raustralien? Oder wieder rein? Mit dem Placebus in die Eifel des Gefechts? Von Frankreich nach Spanien über die Pygmäen? Nach Hamburg ins Benno-Ohnsorg-Theater? Saufen, bis der Harz kommt? Für mich eine Syphilisarbeit. Mich bringt kein Lama zum Gehen.

My home ist my Kassel

Ich bin der letzte Marokkaner, der keine Mangopackung braucht und keinen Pharmaschinken. Ich stecke nicht gern in Salamitäten. Inder? Gern. Aber in der Nähe. Mordkorea? Nach Diktatur verreist? Vom Archipel Gulasch nach Kaputtistan? Polonaise Hollandaise?

Ohne mich – da steckst du ganz schnell in der Bretagne. An mir kann man ein Exemplar stationieren, ich kenne mich aus mit der Diabetes der Aufklärung. My home ist my Kassel.

Ich brauche auch keine esoterischen Öle gegen Osterporose in Lechz am Arlberg. Nachher wird man noch halbnackt von Pavarottis fotografiert und muss zum Psychopathen! Da ziehe ich mich jetzt lieber geschickt aus der Atmosphäre. Merke: Implodiere nie mit Fremdwörtern nur wegen des schnöden Mammuts. Schönes Wochenende!

Von Imre Grimm

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