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Kreuzchor in Elbflorenz sucht neuen Chordirigenten

Dresden Kreuzchor in Elbflorenz sucht neuen Chordirigenten

Peter Kopp geht. Der berühmte Knabenchor der Dresdner Kreuzkirche verliert seinen langjährigen Chordirigenten. Kopp wechselt von der Elbe an die Saale und wird ab Ende des Jahres in der Kirchenmusikhochschule Halle tätig sein.

Der Kreuzchor bei einem Auftritt in der Dresdner Semperoper
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Nach 22 Jahren verliert der Dresdner Kreuzchor seinen Chordirigenten Peter Kopp. Die „rechte Hand“ von Kreuzkantor Roderich Kreile leitet an diesem Samstag letztmalig eine Vesper des weltberühmten Knabenchores in der Dresdner Kreuzkirche, wie die Direktion am Donnerstag mitteilte. Im Oktober geht Kopp, der seit 1995 für Ausbildung, Proben und Konzerte der Sänger mitverantwortlich war, noch einmal mit dem Ensemble auf große Chinatournee und danach an die Kirchenmusikhochschule Halle (Sachsen-Anhalt). Ab 1. Oktober soll es einen Nachfolger geben. Kreuzkantor Kreile würdigte Kopp als „prägende Musikerpersönlichkeit, von der der Chor noch lange zehren kann“. Er sei auch ein Kristallisationspunkt für das Leben der Kruzianer gewesen.

Dem Dresdner Kreuzchor gehören 125 Chormitglieder im Alter von 9 bis 19 Jahren an, die sogenannten Kruzianer. Der Chor, der im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde, gehört neben den Regensburger Domspatzen, dem Aachener Domchor, dem Stadtsingechor zu Halle und dem Leipziger Thomanerchor zu den fünf ältesten und berühmtesten Knabenchören Deutschlands.

Von RND/dpa

Dresden 51.050409 13.737262
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