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Kultur Weltweit “Jurassic World: Evolution“: Bauen für die Saurier
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12:01 01.07.2018
Jurassic World Evolution Quelle: Frontier Developments
Leipzig

Während “Jurassic World 2“ die Kinocharts dominiert, macht sich das Hollywoodstudio Universal zeitgleich daran, auch die Videospiel-Verkaufslisten zu erobern. Für “Jurassic World: Evolution“ wurden die britischen Aufbauspielexperten von Frontier Developments verpflichtet, den Traum aller Jurassic-Park-Fans wahr zu machen: einen eigenen Dinosaurier-Freizeitpark aufzubauen.

Das gestaltet sich zu Beginn erstaunlich einfach: Mit wenigen Klicks sind die ersten Gebäude und Urzeitechsen hoch- beziehungsweise aufgezogen. Fortan gilt es, zu forschen und den Besuchern ein ebenso sicheres wie abwechslungsreiches Erlebnis zu bieten.

Um neue Saurier freizuschalten, werden Expeditionsteams auf die Suche nach Fossilien geschickt. Derweil kümmert man sich im Park um Wege- und Stromnetz, baut neue Gehege und sorgt für das Wohlbefinden der prähistorischen Tiere. Sollten die unzufrieden werden – weil beispielsweise zu viele oder zu wenige Artgenossen da sind –, büchsen die Dinos aus und schaden dem Ruf des Parks.

Jurassic World Evolution Quelle: Frontier Developments

Dann genügen einige Kommandos, um die Tiere ruhig zu stellen und zurückbringen zu lassen – den Abzug des Betäubungsgewehrs kann man auf Wunsch auch selbst betätigen. Fünf Inseln gilt es, auf diese Weise in Goldgruben zu verwandeln. Ist eine bestimmte Bewertung erreicht, wird die nächste Insel freigeschaltet, die mit neuen Herausforderungen und Upgrades wartet.

„Jurassic World: Evolution“ baut seine Mechanik auf Forschung, Unterhaltung und Sicherheit auf. In jedem dieser Bereiche können simple Aufträge erfüllt werden, die Geld und Fortschritt einbringen.

Wer sein Geld in Forschung investiert, schaltet nicht nur neue Gebäude frei und verbessert deren Leistung, sondern kann sich auch in der genetischen Modifizierung der Saurier versuchen. Das wirkt sich allerdings nur marginal auf deren Aussehen und Lebenserwartung aus. Eigene Rassen lassen sich nicht kreieren – es bleibt bei den 42 bereitgestellten.

Fantastisch animiert, aber wenig komplex

Die sind dafür fantastisch designt und animiert. Wenn der erste T. Rex aus der Brutstation stapft und seinen markerschütternden Schrei zum Besten gibt, ist das ein echter Gänsehautmoment. Daneben beeindrucken vor allem die Wettereffekte. Die Gestaltung der Besucher und Gebäude hätte allerdings mehr Liebe vertragen können.

An die Komplexität und Varianz eines “Rollercoaster Tycoon“ kommt “Jurassic World: Evolution“ jedoch nicht heran. Zu viele kleinteilige und sich wiederholende Aufgaben reihen sich aneinander. Zu simpel ist das Krisenmanagement bei einem Dino-Ausbruch. Zu wenig lässt sich am Erscheinungsbild des Parks gestalten. Da schaffen selbst die gelegentlichen Kommentare der Originalsprecher des Films keinen Ausgleich.

Jurassic Park Evolution Quelle: Universal

“Jurassic World: Evolution“ ist für rund 60 Euro für PC, PS4 und Xbox One erhältlich.

Von Christian Neffe

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