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Kultur Weltweit „Holocaust“ und mehr DVD-Tipps
Nachrichten Kultur Kultur Weltweit „Holocaust“ und mehr DVD-Tipps
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09:30 11.04.2019
Quelle: Getty Images/iStockphoto
Hannover

Die Einkreisung – erste Staffel. „The Alienist“ heißt die US-Serie von Paramount im Original. Der titelgebende „Seelenarzt“, der Ende des 19. Jahrhunderts in New York praktiziert, ist der von Daniel Brühl gespielte Dr. Laszlo Kreisler, der in seine stumme, indianische Haushälterin verliebt ist, mit seinen neuartigen Methoden als verschrobener Außenseiter gilt und es mit Morden an jugendlichen Strichern zu tun bekommt, die sich als Mädchen verkleiden.

Der neue Polizeichef Theodore Roosevelt (Brian Geraghty), der spätere Präsident der USA, betraut den Psychologen heimlich mit den Ermittlungen: Mit einem illustren Team – dem Zeitungsillustrator John Moore („Hobbit“-Star Luke Evans), Sara Howard, der ersten weiblichen Angestellten im New York Police Department (Dakota Fanning) und den jüdischen Polizisten Lucius (Matthew Shear) und Marcus Isaacson (Douglas Smith) folgen sie zunächst tragischerweise einer falschen Fährte, bevor sie auf einer Reise in den nicht mehr ganz Wilden Westen der unheimlichen Wahrheit auf die Spur kommen.

Der Look dieses gemächlich-gruseligen Historienthrillers ist grauschwarz, die Straßen von New York sind zappenduster, die Armut ist greifbar. Zur Atmosphäre kommt exquisites Schauspiel bis in die Nebenrollen, die nicht immer allzu lebendigen Dialoge fallen dabei nicht so schwer ins Gewicht. Gedreht wurde in Budapest, die animierten Brückenbaustellen (ist es die Williamsburg Bridge?) oder die wolkenkratzerfreie Isle of Manhattan aus der Vogelperspektive sind Hingucker.

Die Einkreisung – erste Staffel Quelle: Paramount

Könige der Welt. Union Youth hatten es versemmelt. Alle Weichen waren gestellt gewesen für eine Ausnahmekarriere, ein freches Bewerbungsschreiben der Band Bentheimer Novizen hatte sie nach Amerika gebracht, bevor sie in der Heimat einen Namen hatten. Quasi ein Led-Zeppelin-Start mit Musik, die an Kurt Cobain und Nirvana erinnerte. Den Vertrag mit dem Label von Fred Durst (Limp Bizkit) schlugen sie aus – wohl weil Sänger Maze Exler damals, Anfang der Nullerjahre, schon merkte, dass ihm alles zuviel wurde.

Und so verzettelte sich diese Band aus Freunden, die auf der Bühne eine unglaubliche Energie entwickeln konnte. Drogen führten zu Musikerkriegen und zum vorzeitigen Ende einer großen deutschen Hoffnung. Eine bekannte Rock’n’Roll-Geschichte: aus Doll by Doll hätte ohne Drogen die größte Band der Achtzigerjahre werden können, aus Syd Barrett einer der größten Songwriter überhaupt.

Der Dokumentarfilm „Könige der Welt“ erzählt aber auch von der Wiederauferstehung –von Exler, dem alten Union-Youth-Schlagzeuger Michael Borwitzky, dem einstigen Union-Youth-Live-Tontechniker Ole Fries und dem Bassisten Markus Krieg, die unter dem Bandnamen Pictures Mitte der Zehnerjahre einen Neuanfang versuchen. Und immer noch mit Exlers Substanzenmissbrauch und seinen seelischen Zerrüttungen zu kämpfen haben.

Ein ehrlicher, bewegender Film über das Musikerleben, den Rock’n’Roll und dass man ihn machen muss, wenn man berufen ist, auch wenn diese Musik ihr Leuchtturmlicht längst gelöscht hat und nur noch unten am Boden die bunten Glühbirnchen der Unterhaltung blinken. Gerade haben die Pictures ihr zweites Album herausgebracht. Hörenswert. Never give up on a dream!

Könige der Welt Quelle: Lighthouse

Hell on Wheels –fünfte Staffel. Man hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Vier Staffeln lang folgte der geneigte DVD-Sammler den Erlebnissen des Westerners Cullen Bohannon beim Bau der transkontinentalen Eisenbahn im Amerika des 19. Jahrhunderts. Ein wildes, bewegliches Dorf zog da gen Westen, bedroht durch Indianer, Spekulanten und andere Gefahren.

Dieses brüchige Mit- und Gegeneinander wurde von Staffel zu Staffel fesselnder. Und dann erschien die fünfte Staffel einfach nicht – eine Lücke im Regal. Jetzt wird sie nachgeschoben. Zu sehen gibt es dabei unter anderem dramatische Ereignisse beim Tunnelbau durch die Rocky Mountains, die Schikane und Gegenwehr der chinesischen Arbeiter und den schier unglaublichen Transport einer Lok, der Erinnerungen an Werner Herzogs „Fitzcarraldo“ aufkommen lässt.

Das Rennen zwischen den Gesellschaften Union Pacific und Central Pacific bleibt spannend bis zur letzten Schwelle. Und Anson Mount, der gerade als Captain Christopher Pike in der Serie „Star Trek: Discovery“ gute Figur macht, wird als verwegener Stehaufmann vermisst werden. Das große Eisenbahnabenteuer gibt es für Neueinsteiger auch in einer vergleichsweise preiswerten Box, die alle fünf Staffeln umfasst.

Hell on Wheels –fünfte Staffel Quelle: Entertainment One

Holocaust – die Geschichte der Familie Weiß. „Holocaust“ war die Serie, die der jungen Meryl Streep und dem ebenfalls jungen James Woods ersten Weltruhm einbrachte. Zwei Golden Globes und stolze acht Emmys fuhr Marvin J. Chomskys Vierteiler ein - er war die erste große TV-Produktion, die sich fiktional mit der Judenverfolgung und dem Völkermord im Deutschland des Dritten Reich auseinandersetzte.

Seither gab es kunstvollere, eindringlichere, radikalere Werke, aber nichts war vergleichbar mit der Erschütterung, die „Holocaust“ im Januar 1979 in der alten Bundesrepublik bewirkte. Sie führte die Erinnerungskultur in die Bevölkerung, löste Diskussionen aus, stellte sich dem allgemeinen Vergessenwollen in den Weg.

Verdienstvoll, sehenswert ist dieser fiktionalisiert nachgezeichnete Weg von Normalität über Diskriminierung in die „Vernichtung“ gerade heute wieder, in Zeiten, in denen der Antisemitismus neu auflebt und deutsche Politiker das Regime, das millionenfaches Sterben unter deutschen Knuten, in deutschen Gaskammern verursachte, als „Fliegenschiss“ zu bezeichnen wagen.

Die Geschichte der Familie Weiß geht uns alle an, auch und vor allem die jüngere Generation, die abgekoppelt ist von der Schuldfrage und von der sich laut einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung ein Viertel eine autoritärere Führerschaft wünschen. Demokratieerkaltung ist das größte Problem unserer Zeit nach der Erderwärmung. Erstmals liegt „Holocaust“ HD-remastered und im 16:9-Format vor.

Holocaust – die Geschichte der Familie Weiß Quelle: Polyband

9-1-1 – erste Staffel. Serienmacher Ryan Murphy ist eigentlich über alle Zweifel erhaben – auf sein Konto geht Fernsehgold wie „Glee“ oder „American Horror Story“. Bei der neuen Fox-Serie „9-1-1“ weiß man zunächst aber nicht recht, ob seine Haltung nun ernst oder humorig ist, denn das Zusammenspiel zwischen Rettungssanitätern, Feuerwehr und Polizei wirkt vor allem zu Beginn, als stopfte man die Folgen mit obskursten und gemeinsten Fällen, um eine Art „Mutter aller Notrufserien“ zu schaffen, als wolle man Klassiker wie „Emergency Room“ oder „Third Watch“ alt aussehen lassen und merkte dabei nicht, wie hart man selbst an der Grenze zur Lächerlichkeit vorbeischrappt.

Selbst äußerst dramatische Geschehnisse wie eine Achterbahnrettung werden nicht ausgebreitet sondern geradezu abgehakt. Der Versuch, die einzige Chance die man für einen guten ersten Eindruck hat, zu nutzen, geht jedenfalls nach hinten los. Und die zwischenmenschlichen Probleme der Protagonisten – die Polizistin Athena (Angela Bassett) hat einen schwulen Ehemann, die Noteinsatzkoordinatorin (Connie Britton) einen dementen Vater, der Feuerwehrnovize Buck (Oliver Stark) leidet an einer Sexsucht, gegen die der Flachlegzwang von McSexy (Eric Dane) aus „Grey’s Anatomy“ harmlos wirkt – wirken zunächst von der Stange.

Es sind dann die ausgezeichneten Darsteller, die ihre Rollen vertiefen und den Zuschauer bei der Stange halten, bis schließlich auch das inhaltliche Übertouren nachlässt. Im Fernsehen ist bereits die zweite Staffel zu sehen.

9-1-1 – erste Staffel Quelle: 20th Century Fox Home Entertainment

Spurlos. Der Vater sieht zu, wie sein kleiner Sohn und seine Tochter eines nachts über den Zaun klettern und in der Dunkelheit verschwinden. Er sagt nichts, geht nicht hinterher, blickt ihnen nur nach, so als hoffe er, damit endlich seiner Familie ledig zu werden, die seit der aufgeflogenen Affäre seiner Tochter mit einem Lehrer zu einem disharmonischen Nebeneinander geworden ist. Der Vater (Joseph Fiennes) hat eine harte Herrschaft errichtet, die Kinder fühlen sich wie Gefangene, die Mutter (Nicole Kidman) ist eine schlechte Vermittlerin.

Die Geschichte einer sich auflösenden Familie packt Regisseurin Kim Farrant in einen ruhigen Mysterythriller. Der nach einem Unfall gehandicapte Nachbarsjunge beteuert, nichts mit der Sache zu tun zu haben, der junge Skater Steve, der „etwas“ mit Lilly hatte, schweigt sich ebenfalls aus, der Vater gerät in Inzestverdacht, der Sheriff (Hugo Weaving) beginnt eine Affäre mit der Mutter, die wegen ihres Verlustes durchdreht. Alles nur noch notdürftig Gefügte nähert sich einem unsichtbaren Abgrund.

Die feindselig-schöne Landschaft des Outback wird dazu in großartigen Totalen ausgebreitet, begleitet von einer dunkel funkelnden, perkussiven, seufzenden Filmmusik. Hier wird eine ähnlich unheimliche Stimmung aufgebaut wie in Peter Weirs „Picknick am Valentinstag“, angereichert durch die Mythen der Aborigines. Die staubige Piste wirkt aus der Vogelperspektive tatsächlich wie die Schleichspur der Regenbogenschlange.

Spurlos Quelle: Koch Media

The Last Kingdom, Staffel 3. Auch wenn es hier keine Drachen, Weißen Wanderer, Hexen, Hexenmeister und Kinder des Waldes gibt, die magische Unterfütterung also fehlt, ist „The Last Kingdom“ nach den Romanen von Bernard Cornwell dennoch bester Stoff für die Fans von „Game of Thrones“. Im 9. Jahrhundert steht der geborene Sachse, von Wikingern entführte und großgezogene Kämpfer Uhtred (Alexander Dreymon) zwischen König Alfred von Wessex, dem er Treue geschworen hat und seinem Wikinger-„Bruder“ Ragnar.

Wiewohl getauft, hängt Uhtred an den Göttern des Nordens. Wo er auch steht, wie er auch kämpft - an seiner Loyalität wird immer wieder gezweifelt und so muss er seinen eigenen Weg gehen, seinen Platz in der Welt finden. Und dieser Weg weitet sich in der dritten Staffel dramatisch – Thronwirren, Intrigen, Dänen vor den Toren.Überraschende Wendungen, himmelschreiende Ungerechtigkeiten schlagen den Zuschauer in den Bann.

Nach zwei von der BBC produzierten Seasons hat das segensreiche Netflix in die Mittelaltersaga investiert und die Ausstattung und der Look der Serie wirken jetzt deutlich cineastischer. Von den Vorlagen wird einige Male abgewichen, Autor Cornwell äußerte sich dennoch begeistert von dieser dritten Staffel, die etwas holprig beginnt, aber mit zwei Episoden endet, die zum Besten gehören, was in den vergangenen Jahren auf dem Bildschirm zu sehen war. Der in Deutschland geborene Hauptdarsteller Dreymon hat wahrlich Kit-Harington-Qualitäten.

The Last Kingdom, Staffel 3 Quelle: Verleih

Heavy Trip. Die Mitglieder der Metal-Combo Impaled Rektum aus dem Norden Finnlands, wo die Telefone noch Wählscheiben haben, träumen vom Erfolg. Das tun sie schon lange. Zwölf Jahre –und noch immer haben nur die Wände des Proberaums ihre Musik gehört, noch immer haben sie keine eigenen Songs, noch immer sind ihre langen Haare Ursache für die Häme der Dorfbewohner.

Bei einem Zwischenfall im Rentierschlachthof seines Vaters entdeckt der Gitarrist den unverwechselbaren Sound des „sinfonischen postapokalyptischen gotteslästerlichen rentierzermürbenden extrem verwerflichen phänoskandinavischen Heavy Metal“, mit dem der Durchbruch greifbar scheint – ein Auftritt beim „Northern Damnation“-Festival.

Nach einem völlig missglückten Testkonzert im Dörfchen, der Absage der Veranstalter und einem fatalen Unfall ziehen sie dennoch hinaus in die Welt. Etwas Besseres als der Spott lässt sich überall finden. Die Flucht nach vorn hat indes Konsequenzen. Die Regisseure Juuso Laatio und Jukka Vidgren erinnern mitihrer Komödie an Kaurismäkis „Leningrad Cowboys“ und Rob Reiners „This is … Spinal Tap“ und liefern ein weiteres Arsenal schrullig-liebenswerter Rock’n’Roller für einen netten Heimkinoabend.

Weil es im Rock’n’Roll (auch im Metal) zuvörderst immer darum geht, die Mädchen zu beeindrucken, schrauben sie auch noch eine kleine Romanze zwischen dem schüchternen aber hübschen Sänger (Johannes Holopainen) und der niedlichsten Blondine des Dorfes (Minka Kuustonen) ein.

Heavy Trip Quelle: Ascot Elite

Galveston – Die Hölle ist ein Paradies. „Brauchst du keine 10 000 Dollar Cash?“ fragt der windige Typ im Motel den wortkargen Roy. „Nicht da, wo ich hingehe“, antwortet Roy und lehnt damit ein großes Drogengeschäft ab. „Die Hölle gibt es wirklich“ steht auf einem Schild in einem Vorgarten, an dem der an Lungenkrebs erkrankte Killer (Ben Foster), die junge Prostituierte Rocky (Elle Fanning) und das kleine Mädchen Tiffany (Anniston Price) vorbeifahren.

Diese Behauptung wird eingelöst in Mélanie Laurents in den Achtzigerjahren spielendem Drama über einander fremde Helden, die gemeinsam ihrem Schicksal und dem Mobster, der Roy ans Messer liefern wollte (Beau Bridges), entkommen wollen und die sich in einem Motel dann doch ihrer Vergangenheit stellen müssen.

Ziemlich „noir“ ist diese Geschichte aus der Feder von Nic Pizzolatto („True Detective“) geraten, der ein Händchen für Dunkelheit, echtes Leben, großes Drama und gute Charaktere hat. Die kleine Tiffany hat noch nie das Meer gesehen. Und dessen Stille, Rauschen und Brüllen war immer auch schon das beliebteste Ziel sterbenskranker Filmfiguren. Wer wird das Gestade am Ende erreichen?

Galveston – Die Hölle ist ein Paradies Quelle: Koch Media

Die Geiselnahme. Eine der berühmtesten Opernsängerinnen der Welt (Julianne Moore) singt für einen Unternehmer (Ken Watanabe), der sie angeheuert hat, um seine Geschäfte in dem namenlosen, lateinamerikanischen Land voranzutreiben. Einem Land, in dem Revolution in der Luft liegt. So stürmt ein Kommando von selbsternannten Volksbefreiern das Konzert und nimmt Geiseln, um der Regierung seinen Willen aufzuzwingen.

Und so stünde eigentlich ein klassisches, hochspannendes Geiseldrama bevor, wollte „About a Boy“-Regisseur Paul Weitz nicht einen ganz anderen Film machen, einen über die befreienden Kräfte der Musik. „Bel Canto“ heißt dieses gemächliche Märchen im Original, in dem die Dialoge oft nicht zu den Situationen passen, Langeweile und Zermürbung der Geiselnehmer unfreiwillig komisch wirken und ein Ausraster des Vermittlers (Sebastian Koch) vor dem Commandante (der eindrucksvolle Tenoch Huerta) haarscharf an der Grenze zur Lächerlichkeit vorbeischrappt.

Die sonst großartige Julianne Moore spielt hier wie auf Autopilot. Sie gibt sich zwar große Mühe mit der Lippensynchronität, aber man spürt und sieht allzeit, dass jemand anderer für sie singt.

Die Geiselnahme Quelle: dcm

Solis. Ein Unglück ist mit der Asteroidenstation passiert. Der Raumfahrer Troy Holloway (Steven Ogg, bekannt aus „The Walking Dead“) erwacht neben einem toten Kameraden in einer Rettungskapsel. Ein Kommando der Company „Orbis“ ist unterwegs, um ihn zu retten. Die Flugbahn seiner Kapsel aber ist tödlich, der Plan und das Timing, ihnvor dem Verglühen in der Sonne zu retten fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Die tröstende, ermahnende und motivierende Missionsleiteris Roberts (von Alice Lowe ist nur die Stimme zuhören), die den einsamen Major Tom dieser Geschichte in immer persönlichere Gespräche zieht, lässt schon bald Misstrauen aufkommen – warum verweigert sie Holloway eine Verbindung mit seiner Frau?

Der Film hat spannende Momente – am dramatischsten ist eine lebensgefährliche Außenreparatur. Und Ogg, der einzige Darstellerin diesem Film, gibt sein Bestes, um den inneren Überlebenswillen und den äußeren Überlebenskampf eines Mannes in schier auswegloser Situation nachfühlbar zu machen. Dabei ist ihm zuweilen das von Redundanzen durchwirkte Drehbuch von Regisseur Carl Strathie im Weg. Hier wird eindeutig zuviel geredet.

Und während die Interieurs überzeugen sieht die Rettungskapsel im Sonnenlicht immer mal wieder aus wie ein Plastikspielzeug im Schein einer Taschenlampe. Tricktechnisch erinnert das alles an den Stand alter Sci-Fi-Serien wie „U.F.O.“, kann dieser Low-Budget-Film - anders etwa als Duncan Jones‘ „Moon“ – nicht punkten.

Solis Quelle: Capelight

Von Matthias Halbig

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