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Der „fünfte Onkel“ ist gestorben

Wacken-Produktionsleiter Der „fünfte Onkel“ ist gestorben

Thomas Hess, Produktionsleiter des Wacken-Open-Airs und Tourmanager der „Böhsen Onkelz“, ist tot. Die Veranstalter veröffentlichten einen Nachruf auf den „fünften Onkel“ auf der offiziellen Facebookseite des Metal-Festivals. Hintergründe zu seinem Tod sind nicht bekannt.

Der Produktionsleiter des Wacken Open Air, Thomas Hess, ist tot.

Quelle: Wacken Open Air

Wacken. Der Produktionsleiter des größten Metal-Festivals, Thomas Hess, ist am Donnerstag (5. April 2018) unerwartet gestorben. Dies teilten die Wacken-Open-Air-Veranstalter auf der offiziellen Facebookseite mit.

In dem Statement heißt es, dass Thomas Hess eine gewaltige Lücke hinterlassen wird: „Uns allen wird nicht nur sein Talent für die Organisation von Events fehlen, sondern auch und vor allem ein guter Freund.“ Hess wird des Weiteren als „ein sensibler, herzensguter Mensch, Freund, Arbeitgeber, Ehemann und liebevoller Vater“ beschrieben.

1991 gründete Thomas Hess die Firma IH Security, die für Eventplanung und Sicherheit steht. Nach 1996 brachte Thomas Hess sein Wissen dann als Produktionsleiter beim Wacken Open Air ein. „Wirkliche Probleme gab es für ihn nie, nur Herausforderungen, die nach einer Lösung bedurften. Stets mit einem Blick auf das übergeordnete Ziel & das große Ganze und dem Fokus auf Ordnung und Sicherheit für alle Beteiligten“, heißt es in dem Nachruf.

Thomas Hess war Tourmanager der „Böhsen Onkelz“

Auf dem Wacken Open Air war Thomas Hess zum ersten Mal 1996 – damals noch in seiner Funktion als Tourmanager der „Böhsen Onkelz“, wie es bei den „Kieler Nachrichten“ heißt. Bis zur vorläufigen Auflösung der umstrittenen Band im Jahr 2005, der auch nach ihrer vorgeblichen Läuterung in den 1990er Jahren eine Nähe zum Rechtsradikalismus nachgesagt wurde, organisierte und produzierte er weiterhin deren Konzerte, was ihm den Spitznamen „der fünfte Onkel“ einbrachte.

„Ohne Thomas wäre die Geschichte der Onkelz anders verlaufen, das steht fest“, schrieb Stephan Weidner auf der offiziellen Onkelz-Webseite. In dem im Namen der „Bösen Onkelz“ veröffentlichten Nachruf auf Thomas Hess heißt es weiter: „Er war ein echtes Original, ein stolzer Hesse, immer geradeaus und einer der wenigen Männer, mit denen man in der sonst so verlogenen Showbranche, Deals per Handschlag besiegeln konnte.“ Deshalb gäbe es auch keine Worte, die ausdrücken könnten, was Thomas für die Onkelz geleistet hat.

Von RND/kn

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