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Kultur Weltweit Als Deutschland so verwüstet wurde wie heute Syrien
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20:13 18.05.2018
Landschaft aus dem Dreißigjährigen Krieg – Gemälde von Carl Friedrich Lessing (1808–1880). Quelle: AKG-Images
Hannover

Ob Donald Trump ahnt, dass er in einer Traditionslinie mit Friedrich Schiller steht? Der deutsche Dichter war sich nämlich wie später der US-Präsident nicht zu schade, Fake News zu verbreiten: Ein Misthaufen habe beim Prager Fenstersturz den Aufprall von Habsburgs Statthalter gedämpft, schrieb der Dramatiker in seiner Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. Dabei war die Misthaufen-Anekdote nur der Propaganda-Konter der Protestanten auf die Behauptung ihrer katholischen Kontrahenten, die Jungfrau Maria habe das Leben des aus dem Fenster geworfenen Trios gerettet. Schon damals war die Wahrheit das erste Opfer des Krieges.

Der Prager Fenstersturz, der sich am 23. Mai zum 400. Mal jährt, war der Auftakt für einen Krieg, den Deutschland – also das damalige Heilige Römische Reich Deutscher Nation – und Europa noch nicht gesehen hatten und der bis zum 20. Jahrhundert die verheerendste militärische Auseinandersetzung hierzulande bleiben sollte. Es ging um die Vorherrschaft in Deutschland und Europa. Aber die Konfliktlinie verlief ziemlich genau 100 Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag von Wittenberg zwischen Katholiken und Protestanten. Denn in dem politisch kleinteiligen Reich blockierte der Bekenntnisgegensatz weite Teile der Politik.

Aber warum nun Prag? Am Anfang des Dreißigjährigen Krieges stand ein solcher konfessioneller Konflikt: Im Königreich Böhmen, das zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehörte, regierten die katholischen Habsburger. Der böhmische Adel hingegen war protestantisch geprägt. Sie hatten das schriftlich verbriefte Recht, ihre Religion frei und uneingeschränkt ausüben zu dürfen.

Begonnen hatte der Krieg mit dem Prager Fenstersturz am 23. Mai 1618. Quelle: AKG-Images

Doch dann wurde ein katholischer Hardliner böhmischer König: der spätere deutsche Kaiser Ferdinand II. Er musste zwar die Religionsfreiheit der protestantischen Stände akzeptieren, griff aber trotzdem mit eiserner Hand durch. So entließ er evangelische Staatsbeamtete und ließ protestantische Kirchen niederreißen. In dieser konfliktreichen und aufgeladenen Situation stürmten bewaffnete böhmische Adelige den Hradschin, die Prager Burg, und stürzten nach einer hitzigen Diskussion drei kaiserliche Beamte – die königlichen Statthalter Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slavata von Chlum und Koschumberg sowie den Kanzleisekretär Philipp Fabricius – am 23. Mai 1618 gegen 9 Uhr aus dem Fenster.

Das Trio hatte pures Glück. Die Fenster im Kanzleisaal der Prager Königsburg waren zu klein, um die Männer mit Schwung hinauszuwerfen. So konnten sich zwei von ihnen am Fenstersims festklammern. Doch dann ging es abwärts – 17 Meter tief. Die schräg nach außen gebaute Wand bremste den Sturz, die dicken Wintermäntel, die die Männer an diesem kühlen Morgen trugen, verhinderten Schlimmeres. Verletzt humpelte das Trio davon und entging sogar noch den Schüssen der enttäuschten Attentäter.

Obwohl die Adelsrevolte derart kläglich begann, stürzte sie den Kontinent in eine seiner größten Katastrophen. Der Kampf um Macht und Glauben durchpflügte die politische und religiöse Landkarte. Ungefähr acht Millionen Menschen starben – in Relation zur Ausgangsbevölkerung hat der Krieg „mehr Opfer gefordert als beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts zusammen“, wie der Politologe Herfried Münkler betont. Ein Korridor der Verwüstung zog sich von Südwestdeutschland bis zur mecklenburg-pommerschen Ostseeküste.

Lokaler Konflikt weitet sich aus

Dabei hätte der Krieg nach relativ kurzer Zeit wieder vorbei sein können: Nach dem Versuch eines böhmisch-protestantischen Heeres, in die Reichshauptstadt Wien einzumarschieren, schlug Ferdinand – mittlerweile deutscher Kaiser – zurück. Ein katholisch-kaiserliches Heer unter dem berühmten Feldherrn Johann T’Serclaes von Tilly zog gen Osten und besiegte die Protestanten innerhalb von zwei Stunden in der Schlacht am Weißen Berg, unweit von Prag. Zwar gab es auch in anderen Teilen des Reichs noch militärische Auseinandersetzungen, aber der Krieg hätte 1624 vorbei sein können.

Stattdessen entschloss sich Ferdinand, sein Heer zu behalten. Das wiederum beunruhigte die deutschen Protestanten, denen schließlich Christian von Dänemark und Gustav II. Adolf von Schweden zu Hilfe kamen. Als auch noch Frankreich 1635 in den Krieg eintrat, war aus dem lokalen böhmischen Konflikt ein europäischer Flächenbrand geworden.

Große Namen sind mit dem Dreißigjährigen Krieg verbunden, Wallenstein und Tilly, Gustav Adolf und Richelieu, große Schlachten wie die Belagerung von Jülich und die Schlacht bei Lutter am Barenberge. Aber es ist alles lange her. Im 19. Jahrhundert wurde der Dreißigjährige Krieg zur „Urkatastrophe der Deutschen“ erhöht und zu einem Teil des Gründungsmythos des Deutschen Reichs von 1871. Aber auch das ist Vergangenheit. Ist der Dreißigjährige Krieg also nur noch Geschichte, weit weg von unserer Gegenwart?

Neue Bücher zum Dreißigjährigen Krieg

Vor 400 Jahren begann der Dreißigjährige Krieg. Aus diesem Anlass sind zahlreiche neue Bücher erschienen. Eine Auswahl:

Georg Schmidt: „Die Reiter der Apokalypse. Geschichte des Dreißigjährigen Krieges“. C. H. Beck. 810 Seiten, 32 Euro. Analytisch starkes Werk des Jenaer Historikers, das die Fremdheit des Krieges unterstreicht sowie zeitgenössische Beschreibungen der Gräuel dosiert zitiert und als Kriegspropaganda relativiert.

Peter H. Wilson: „Der Dreißigjährige Krieg. Eine europäische Tragödie“. Theiss. 1168 Seiten, 49,95 Euro. Übersetzung des Standardwerkes von 2007. Auch geeignet für Leser ohne Vorkenntnisse, weil der Oxforder Militärhistoriker diese beim britischen Publikum nicht voraussetzte. Der Schwerpunkt liegt auf der Militärgeschichte.

Herfried Münkler: „Der Dreißigjährige Krieg: Europäische Katastrophe, deutsches Trauma“. Rowohlt. 976 Seiten, 39,95 Euro. Der Berliner Politologe zieht mutige Parallelen zu den Konflikten der Gegenwart. Meinungsstarke Schilderung mit starkem Fokus auf Kriegstheorie und Schlachtenlärm.

Daniel Kehlmann: „Tyll“. Rowohlt, 480 Seiten, 22,95 Euro. Wer sich die Zeit lieber mit einem funkelnden historischen Roman anstatt mit einem Sachbuch erschließen will, liegt hier richtig. Kehlmann holt die Figur des Eulenspiegel in den Dreißigjährigen Krieg und erzählt von Gewalt und Leid.

Es gibt Historiker und Politikwissenschaftler, die das verneinen – mit Blick auf die Konflikte im Nahen Osten. Und tatsächlich lassen sich Parallelen ziehen. Schon die Vorgeschichte von Dreißigjährigem Krieg und dem Konflikt in Syrien klingt ähnlich: Missernten infolge eines Klimawandels und eine Bevölkerungsexplosion vergrößerten die Not sowohl im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation als auch in Syrien. Ein erstarrtes politisches System sowie ein durch den Streit um den wahren Glauben verletztes Ehrgefühl schürten rebellische Gedanken. Der Prager Fenstersturz war zunächst ebenso nur eine nationale Angelegenheit wie die Demonstrationen gegen Assad. Doch der Konflikt weitete sich aus, weil er religiös aufgeladen war: Vor 400 Jahren revoltierten protestantische Böhmen gegen den katholischen Habsburger Kaiser, vor sieben Jahren gingen sunnitische Aktivisten gegen den schiitischen Alawiten Assad auf die Barrikaden.

Beide Konflikte sind auch Stellvertreterkriege, wie Brendan Simms, Politikprofessor in Cambridge, analysierte. „Also in Böhmen wird das ähnlich wie in Syrien und im Jemen internationalisiert durch den Kampf um die Vorherrschaft zwischen den Österreichern, den österreichischen und spanischen Habsburgern einerseits und Frankreich andererseits, so ähnlich wie das jetzt ist zwischen Saudi-Arabien und dem Iran.“

Überraschende Koalitionen

Beide Kriege sind verwirrend komplex. So bildete damals das katholische Frankreich eine Allianz mit schwedischen und deutschen Protestanten, weil es einen übermächtigen katholischen Kaiser verhindern wollte. Spanien heuerte Söldner an, um die Strecke zwischen Oberitalien und dem Rhein und damit die Niederlande kontrollieren zu können. Der Nahe Osten wiederum wird mit Geld und Waffen aus Russland, den USA, der Türkei, Saudi-Arabien und dem Iran gespeist, auf dass die Flamme des Krieges nicht erlischt.

Als diese vor knapp 400 Jahren nur noch müde glomm, weil der Kaiser den böhmischen Aufstand niedergeschlagen hatte, fachte eine Intervention aus Nordeuropa sie wieder an, wie der Oxforder Historiker Peter Wilson in seinem Buch „Der Dreißigjährige Krieg“ schreibt: „Dänemark hatte Einfluss in Norddeutschland. Es wollte diesen Einfluss verteidigen.“

Der Dreißigjährige Krieg war auch eine Hochzeit der Kriegsunternehmer: Kaiser Ferdinand II. fehlten Soldaten. Stehende Heere als Machtmittel vorzuhalten war eine der Lehren, die Europas Herrscher erst nach und aus dem Dreißigjährigen Krieg zogen. Während des Kriegs schlug die Stunde der Warlords. Einer dieser Condottieri, wie man Warlords damals noch nannte, war der böhmische Landadlige Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, Wallenstein genannt. Er bot ein Söldnerheer an, das den Habsburger nichts kosten sollte. Denn Wallenstein perfektionierte das System, den Landstrichen, in denen die Truppen standen, Kriegssteuern abzupressen. Nicht anders, als es heute der „Islamische Staat“ praktiziert. Wallenstein war wohl nicht der erste, aber unter den frühen der erfolgreichste Warlord. Mit dem Profit baute er daheim einen prosperierenden Musterstaat auf. Der Feldherr war „Kriegsunternehmer“, wie Herfried Münkler in seinem Buch „Der Dreißigjährige Krieg“ schreibt: „Er betrieb den Krieg auch als wirtschaftliches Projekt.“ Im Nahen Osten, so Münkler, erlebe dieser Typus eine Renaissance, ebenso der „unordentliche, asymmetrische Krieg“ von vor 400 Jahren.

Solche Kriege ziehen Charaktere an, die ihre abseitigen Gelüste nur in diesem rechtsfreien Raum ausleben können. Vor 400 Jahren folgten die Landsknechte den Pfeifen und Trommeln der Werber, heute sind die Schlächter in spe nur einen Mausklick von den IS-Propagandavideos entfernt. Die bunte, hochwertige Kleidung der Landsknechte und der schwarze Dress der IS-Kämpfer signalisieren: Die Kämpfer sehen sich außerhalb der normalen Welt. Eine Welt mit anderen Regeln: Dort gelten Frauen nur als Beute. Die Waffe macht die Krieger zu Vergewaltigern. Jesidische Frauen berichteten von ihrem furchtbaren Schicksal als Sexsklavinnen im „Kalifat“. Ein weiterer Vergleich mit der Geschichte: 1631 hielt Volkmar Happe, Hofrat in Diensten des Grafen Christian Günther von Schwarzburg-Sondershausen in Nordthüringen, in seinem Tagebuch fest: „Es ist in diesem Monat alle Tage in allen Dörfern geplündert worden, und das Weibsvolk, das ergriffen wurde, ist geschändet worden. Der Jammer ist gar nicht zu beschreiben.“

Das Grauen von Magdeburg

Jeder Krieg versieht mindestens eine Stadt mit einem Stempel, der fortan als Synonym für Barbarei gilt. So steht Aleppo für die Ausradierung einer Stadt durch Jahre währende Bombardements und Hungerblockaden und damit für Assads Brutalität. Magdeburg hingegen steht für die Blutorgien des Dreißigjährigen Bürgerkriegs. Zwei Monate lang hatten die katholischen Truppen des Generals Tilly die protestantische Trutzburg Magdeburg bereits belagert. Doch die abtrünnige Elbmetropole wollte nicht aufgeben, sie erwartete baldige Rettung durch die anrückenden Schweden. Am frühen Morgen des 20. Mai 1631 ließen sich die Verteidiger überrumpeln. Brände wurden gelegt. In dem Inferno wütete die Soldateska.

„Vor der Peterskirche lag ein Haufen geschändeter und getöteter Frauen“, schrieb der Jesuit Gaspard Wiltheim, sie waren „mit dem Kopf in ein großes Braufass voller Wasser gestürzt und ertränkt worden“. Der spätere Bürgermeister Otto von Guericke erinnerte sich, dass die kaiserlichen Soldaten „einen Fluss, rot von Blut, auf dem Knäuel von verkohlten Körpern treiben; Straßen, übersät mit Leichen“ hinterlassen hätten. In der Chronik Theatrum Europaeum hieß es, Säuglinge hätten an den Brüsten ihrer toten Mütter gesogen und dabei so jämmerlich geschrien, dass es „einen Stein in der Erden hätte erbarmen können“.

Die Stadt Magdeburg (Bild oben) gilt heute als Symbol für die Verwüstungen und die Gewalt des Dreißigjährigen Krieges. Quelle: AKG-Images

Europa war schockiert. Die neuen Medien – Zeitungen, Flugblätter und Flugschriften – transportierten die Botschaft von der Magdeburger „Bluthochzeit“ in die letzten Winkel. So verwandelte sich der militärische Sieg in eine moralische Niederlage. Protestanten fürchteten, „magdeburgisiert“ zu werden. Und wenn Zivilisten Freiwild ohne Hoffnung sind, fliehen sie. Die 15 000-Einwohner-Stadt Ulm hatte 1634 rund 8000 Flüchtlinge aufgenommen. Heute schätzt die libanesische Regierung, dass sich 1 750 000 syrische Flüchtlinge im Land aufhalten, ein Viertel der Gesamtbevölkerung.

Nach 30 Jahren Krieg schließlich war Deutschland am Ende. Keine der Großmächte war stark genug, um sich als Vormacht durchzusetzen. Es war Zeit für einen Erschöpfungsfrieden. Fünf Jahre feilten die Unterhändler in zwei Städten, in Münster und Osnabrück, an dem Vertragswerk – so mussten sich Protestanten und Katholiken nie direkt begegnen. Schließlich stand der Westfälische Friede, der „in der Diplomatie Maßstäbe gesetzt und eine Ordnung geschaffen (hat), die bald 150 Jahre dauerte“, wie Frank-Walter Steinmeier 2016 beim Historikertag lobte und dabei bekannte: „Wir haben uns im Auswärtigen Amt ein paar Instrumente des Westfälischen Friedens daraufhin angeschaut, ob sie für heutige Friedensbemühungen eigentlich unverändert relevant und tauglich sind.“

Westfälischer Friede für Syrien?

Einiges scheint auch für die Gegenwart etwa in Syrien brauchbar: Damals wurden alle Kriegsgegner an den Verhandlungen beteiligt. Man klammerte den Streit darüber aus, wer im Besitz des wahren Glaubens sei. Man legte mit 1624 ein Normaljahr fest, dessen konfessionelle Landkarte nicht mehr veränderbar war. Man verfügte eine Generalamnestie für Kriegsverbrechen. Frankreich und Schweden wachten als Garantiemächte über den Frieden.

Allerdings gibt es auch große Unterschiede. Damals lag die Kirchenspaltung erst 130 Jahre zurück, Sunniten und Schiiten bekämpfen sich hingegen bereits 1000 Jahre. Auch der Jenaer Historiker Prof. Georg Schmidt ist skeptisch: „Vor den kritischen Augen einer Weltöffentlichkeit wäre eine garantierte Straffreiheit wohl nicht mehr durchsetzbar. Ein nicht in Den Haag angeklagter, freier Assad ist kaum vorstellbar. Ein Normaljahr macht nur Sinn, wenn sich die streitenden Gruppen trennen lassen und die Einhaltung überwacht werden kann.“

Hinzu kommt: Die Dutzenden Parteien, die in Münster und Osnabrück verhandelten, waren willens, Verträge auch einzuhalten. Eine Bereitschaft, die man sich von Assad, dem IS oder auch Trump schwer vorstellen kann. Der Westfälische Frieden kann für den Nahen Osten daher nur Handlungsoptionen liefern, keine Handlungsanleitung.

Von Joachim Zießler

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