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Was sagt Ihnen Luther heute?

Alexander Garth, 60, ist Gründer der Jungen Kirche Berlin und Pfarrer in Wittenberg: Ich bin Pfarrer in Wittenberg, einer der am stärksten entchristlichten Gegenden Europas. Das ist schon eine Herausforderung. Meine Lieblingsthese ist These 62: „Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.“ Die Initialzündung der Reformation war die Frage der Menschen, wie man einen gnädigen Gott bekommt. Luther kritisierte, dass man die Vergebung seiner Sünden kaufen konnte. Heute ist diese Frage in ganz anderer Weise aktuell: Die Menschen in unserer Kultur haben Gott vergessen – gleichzeitig sehnen sie sich nach Sinn, Orientierung, Gemeinschaft und Geborgenheit. Es geht also wie zu Luthers Zeiten darum, wie man Gottes Nähe und Hilfe erfahren kann. Das Evangelium steht für Freude, Befreiung, ja letztlich für Gotteserfahrung. Das suchen die Menschen. Aber häufig finden sie das in der Kirche nicht. Da geht es oft zu sehr um das, was wir tun sollen, und weniger um das, was Jesus tat, damit wir Gottes Freunde werden.

Quelle: privat

Alexander Garth, 60, ist Gründer der Jungen Kirche Berlin und Pfarrer in Wittenberg: Ich bin Pfarrer in Wittenberg, einer der am stärksten entchristlichten Gegenden Europas. Das ist schon eine Herausforderung. Meine Lieblingsthese ist These 62: „Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.“ Die Initialzündung der Reformation war die Frage der Menschen, wie man einen gnädigen Gott bekommt. Luther kritisierte, dass man die Vergebung seiner Sünden kaufen konnte. Heute ist diese Frage in ganz anderer Weise aktuell: Die Menschen in unserer Kultur haben Gott vergessen – gleichzeitig sehnen sie sich nach Sinn, Orientierung, Gemeinschaft und Geborgenheit. Es geht also wie zu Luthers Zeiten darum, wie man Gottes Nähe und Hilfe erfahren kann. Das Evangelium steht für Freude, Befreiung, ja letztlich für Gotteserfahrung. Das suchen die Menschen. Aber häufig finden sie das in der Kirche nicht. Da geht es oft zu sehr um das, was wir tun sollen, und weniger um das, was Jesus tat, damit wir Gottes Freunde werden.

Quelle: privat

Alexander Garth, 60, ist Gründer der Jungen Kirche Berlin und Pfarrer in Wittenberg: Ich bin Pfarrer in Wittenberg, einer der am stärksten entchristlichten Gegenden Europas. Das ist schon eine Herausforderung. Meine Lieblingsthese ist These 62: „Der wahre Schatz der Kirche ist das allerheiligste Evangelium der Herrlichkeit und Gnade Gottes.“ Die Initialzündung der Reformation war die Frage der Menschen, wie man einen gnädigen Gott bekommt. Luther kritisierte, dass man die Vergebung seiner Sünden kaufen konnte. Heute ist diese Frage in ganz anderer Weise aktuell: Die Menschen in unserer Kultur haben Gott vergessen – gleichzeitig sehnen sie sich nach Sinn, Orientierung, Gemeinschaft und Geborgenheit. Es geht also wie zu Luthers Zeiten darum, wie man Gottes Nähe und Hilfe erfahren kann. Das Evangelium steht für Freude, Befreiung, ja letztlich für Gotteserfahrung. Das suchen die Menschen. Aber häufig finden sie das in der Kirche nicht. Da geht es oft zu sehr um das, was wir tun sollen, und weniger um das, was Jesus tat, damit wir Gottes Freunde werden.

Quelle: privat