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Taucher kann nur noch tot aus Baggersee in Kamenz geborgen werden

Tragisches Unglück Taucher kann nur noch tot aus Baggersee in Kamenz geborgen werden

Nur noch tot konnten Sporttaucher am späten Sonnabendnachmittag einen 58-Jährigen bergen, der am Vormittag des gleichen Tages nach einem Tauchgang in einem gefluteten Kamenzer Steinbruch nicht mehr an die Wasseroberfläche zurückgekehrt war.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Kamenz. Nur noch tot konnten Sporttaucher am späten Sonnabendnachmittag einen 58-jährigen Dresdner bergen, der am Vormittag des gleichen Tages nach einem Tauchgang in einem gefluteten Kamenzer Steinbruch nicht mehr an die Wasseroberfläche zurückgekehrt war. Der Mann war mit zwei Begleitern im Alter von 52 und 35 Jahren in dem bis zu 70 Meter tiefen Gewässer an der Macherstraße getaucht, wie die Polizei mitteilte. Als die beiden Männer den Kontakt zu dem 58-Jährigen verloren und ihn unter Wasser nicht auffinden konnten, alarmierten sie die Polizei.

Die hatte zunächst Probleme, die Suche zu organisieren, weil der Mann in einer Tiefe von 50 Metern vermutet wurde. In diese Tiefen vorzudringen, war für Polizeitaucher und Rettungskräfte zunächst unmöglich, teilte die Polizeidirektion Görlitz mit. Gleichzeitig schwanden mit jeder verstreichenden Minute die Lebenschancen des Mannes, bei dem die Ermittler zunächst ein medizinisches Problem als Grund für sein Verschwinden vermuteten.

Sporttaucher aus Kubschütz und Zittau boten der Polizei ihre Hilfe an, nachdem sie von der Suchaktion erfahren hatten. Ihnen gelang es, bei nahezu vollständiger Dunkelheit in einer Wassertiefe zwischen 50 und 60 Metern den leblosen Vermissten zu finden und an die Oberfläche zu bringen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die Polizei geht von einem tragischen Unglück aus, Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es keine, teilten die Ermittler mit. Die Untersuchungen dazu dauern noch an.

Von uh

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