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89-Jähriger Dresdner stirbt in Kiesgrube

Tragischer Badeunfall in Ottendorf-Okrilla 89-Jähriger Dresdner stirbt in Kiesgrube

Ein 89-jähriger Mann aus Dresden ist am Donnerstag bei einem Badeunfall an der Kiesgrube an der Werksstraße ums Leben gekommen. Seine Frau hatte den Rentner nach einem gemeinsamen Badeausflug gegen 12 Uhr in der eigentlich zum Baden verbotenen aber dennoch beliebten Kiesgrube als vermisst gemeldet.

Das Baden in dem stillgelegten Baggersee ist illegal und verboten. Hier fanden die Einsatzkräfte schließlich die Leiche des 89-Jährigen.

Quelle: © Stefan Stolze / DLRG

Dresden. Ein 89-jähriger Mann aus Dresden ist am Donnerstag bei einem Badeunfall an der Kiesgrube an der Werksstraße ums Leben gekommen. Seine Frau hatte den Rentner nach einem gemeinsamen Badeausflug gegen 12 Uhr in der eigentlich zum Baden verbotenen aber dennoch beliebten Kiesgrube als vermisst gemeldet, nachdem er nicht mehr aus dem Wasser zurückkehrte. Während die Frau zur Mitte des Sees schwamm, soll sich ihr Ehemann im ufernahen Bereich aufgehalten haben. Weil niemand das Untergehen des Rentners bemerkt hatte, suchten die Einsatzkräfte den Vermissten auch im angrenzenden Wald.

Am Freitag konnten Einsatztaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) dann die traurige Gewissheit bestätigen und bargen die Leiche des 89-Jährigen aus der Kiesgrube. Mit Hilfe eines auf einem Rettungsboot installierten Sonargerätes konnten die Einsatzkräfte aus Pirna den leblosen Körper des vermissten Dresdners in etwa fünf Meter Wassertiefe rund 20 Meter vom Ufer entfernt orten. „Bis zu etwa drei Metern Wassertiefe war die Sicht glasklar, alles darunter gleich null. Mit unserem Sonargerät können wir Gegenstände und Personen mit Hilfe ausgesandter Schallimpulse unter Wasser entdecken“, erklärte Einsatzleiter Michael Moschke.

Neben Feuerwehrleuten und Polizisten haben auch Mitglieder der Rettungshundestaffel Kamenzer Land mit Spürhunden bis in die Nacht das umliegende Gebiet erkundet, während parrallel auch das Wasser abgesucht wurde. Das Baden in dem stillgelegten Baggersee ist illegal und verboten. Der Tagebau, der wegen des glasklaren Wassers und sauberen Ufer als Geheimtipp für Badelustige gilt, gehört zu einem intakten Kieswerk. Tagsüber wird hier Sand abgebaut.

Von Sebastian Burkhardt / Daniel Förster

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