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Vita Cola meldet leichten Absatzrückgang

Ost-Produkt Vita Cola meldet leichten Absatzrückgang

Auf dem Cola-Markt herrscht ein heftiger Wettbewerb. „Der Trend der Vorjahre, den Absatz über die Strategie Menge vor Ertrag zu forcieren, hielt und hält an“, sagte gestern in Schmalkalden Judith Blasinger, Markenmanagerin von Vita Cola. Die großen Wettbewerber hätten 2016 mehr als ein Drittel ihrer Getränke über Rabatt- und Promotion-Aktionen abgesetzt.

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Erfrischungsgetränke am laufenden Band: In der Produktionsstätte der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH im thüringischen Schmalkalden wird die Limonade Vita Cola abgefüllt.

Quelle: dpa

Schmalkalden. Auf dem Cola-Markt herrscht ein heftiger Wettbewerb. „Der Trend der Vorjahre, den Absatz über die Strategie Menge vor Ertrag zu forcieren, hielt und hält an“, sagte gestern in Schmalkalden Judith Blasinger, Markenmanagerin von Vita Cola. Die großen Wettbewerber hätten 2016 mehr als ein Drittel ihrer Getränke über Rabatt- und Promotion-Aktionen abgesetzt.

Für die Thüringer komme dieses nicht infrage. „Aggressive Preiskämpfe sind für uns keine Option“, betonte Blasinger. Als mittelständisches Unternehmen kann Vita Cola sich das schlicht und einfach nicht leisten. Dafür setzt das Unternehmen auf die Regionalität. Abgefüllt an drei Standorten in Thüringen (Schmalkalden), Sachsen (Lichtenau) und Mecklenburg-Vorpommern (Bad Doberan) werde Vita Cola mit seinen zehn Cola- und Limonadengetränken nahezu ausschließlich in Ostdeutschland vertrieben und habe hier einen Bekanntheitsgrad von 80 Prozent.

In Thüringen ist die Marke dabei in ihrem Segment die Nummer eins, in den neuen Ländern insgesamt behauptete sie sich auf dem zweiten Platz. Gleichwohl blieb der beinharte Konkurrenzkampf nicht ganz ohne Spuren bei den Thüringern. Sie setzten im vorigen Jahr 79,9 Millionen Liter ihrer Getränke ab und blieben damit hinter dem Rekordwert von 2015 zurück. Damals hatte der Absatz bei 82,1 Millionen Litern gelegen. Blasinger zeigte sich dennoch zufrieden. „Das Ergebnis übertraf unsere Prognosen“, sagte sie. 2015 habe es ein überdurchschnittliches Wachstum gegeben, das aus dem heißen und somit verkaufsstarken Sommer sowie vorgezogenen Lieferungen an den Handel zum Jahresende resultiert hätte.

Drei Segmente entwickelten sich „bemerkenswert positiv“, so die Managerin. Vita Cola Pur habe bei einem insgesamt rückläufigen Markt um 15,6 Prozent zugelegt, die zuckerfreien Cola-Sorten um 10,7 Prozent. Und die Limonaden hätten sich in einem Umfeld, das von vielen Markteinführungen geprägt gewesen sei, stabil gehalten. „Dass wir keine Verluste hatten, ist sehr erfreulich.“

Vita Cola, 1958 ins Leben gerufen, ist eine Marke der Thüringer Waldquell GmbH in Schmalkalden. Diese Tochter der Hassia-Gruppe aus Bad Vilbel bei Frankfurt beschäftigt 144 Mitarbeiter. Hassia (1050 Beschäftigte) kam im vorigen Jahr bei einem Gesamtabsatz von 782 Millionen Litern (Vorjahr: 791 Millionen Liter) auf einen Umsatz von 243 Millionen Euro (246 Millionen Euro).

Von Ulrich Milde

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