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Tillich bei Bombardier: „Wir wollen Zukunft aller Standorte“

Drohende Stellenkürzungen Tillich bei Bombardier: „Wir wollen Zukunft aller Standorte“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will die vom Stellenabbau bedrohten Bombardier-Standorte im Osten nicht gegeneinander ausspielen. Es sei eine Kompetenz vorhanden, die es zu bewahren gelte, betonte Tillich.

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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will die vom Stellenabbau bedrohten Bombardier-Standorte im Osten nicht gegeneinander ausspielen.

Quelle: dpa

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will die vom Stellenabbau bedrohten Bombardier-Standorte im Osten nicht gegeneinander ausspielen. „Wir wollen eine Zukunft aller Standorte“, erklärte der CDU-Politiker am Mittwoch bei einem Besuch im Görlitzer Werk. Darüber sei er sich mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) einig. Es sei eine Kompetenz vorhanden, die es zu bewahren gelte, betonte Tillich. In Görlitz traf er sich mit dem Betriebsrat in Görlitz, um über die anstehende Umstrukturierung zu sprechen. Auch eine Werksführung stand auf dem Programm.

Nach derzeit bekannten Planungen könnte die angekündigte Neuausrichtung den Schienenfahrzeughersteller Görlitz besonders hart treffen. Wenn künftig nur noch Aluminium-Wagenkästen am Standort gebaut werden, bedeute das den Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze. Bombardier Transportation will bis Ende 2018 weltweit 5000 Arbeitsplätze streichen. Konkrete Zahlen für die beiden sächsischen Standorte Bautzen und Görlitz sowie das Werk in Hennigsdorf bei Berlin liegen noch nicht vor.

Tillich ging davon aus, dass bis zum Sommer Klarheit über die Zukunft der deutschen Bombardier-Standorte herrsche. „Wir wollen die Zeit nutzen, um unseren Beitrag zu leisten“, erklärte der Ministerpräsident. Er stellte damit erneut Fördermittel in Aussicht - wenn der Konzern ein schlüssiges Konzept vorlege.

Nach seinem Besuch sprach der Politiker von einer guten Stimmung bei Belegschaft und Betriebsrat. Beide setzten Hoffnungen in Konzern und Politik, damit die Strukturen künftig effizienter gestaltet und das Management verbessert werde. „Und der Standort erhalten bleibt.“

dpa

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