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Teils hohe Waldbrandgefahr in Sachsen

Entspannung Mitte der Woche Teils hohe Waldbrandgefahr in Sachsen

Hitze und anhaltenden Trockenheit erhöhen die Brandgefahr in Sachsens Wäldern. „Sie ist aktuell mittel bis hoch“, sagte ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst am Montag. In Teilen der Landkreise Görlitz, Meißen, Mittelsachsen und Leipzig galt Warnstufe 4, im Rest des Freistaates die 3.

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Hitze und anhaltenden Trockenheit erhöhen die Brandgefahr in Sachsens Wäldern. (Symbolbild

Quelle: dpa

Pirna. Temperaturen über 30 Grad und ausbleibender Regen lassen die Gefahr von Waldbränden in Sachsen ansteigen. Feuerwehren mussten in diesem Jahr bereits in der Oberlausitz ausrücken. „Die Gefahr ist aktuell mittel bis hoch“, sagte Klaus Kühling, Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst am Montag. In Teilen der Landkreise Görlitz, Meißen, Mittelsachsen und Leipzig galt am Mittag Warnstufe 4, im Rest des Landes die 3. Für Dienstag färbten die Experten das nördliche Nordsachsen und die Region westlich von Leipzig in ihrer Prognose lila für die höchste Warnstufe 5.

„Die Sandböden in der niederschlagsärmeren Region nehmen weniger Wasser auf und die Kiefernwälder entflammen schnell“, erklärte Kühling die besondere Situation in Nordsachsen. Der restliche Norden des Freistaates ist auf der Karte der Waldbrandgefährdung - mit einer Lücke - rot gefärbt. „Wir gehen davon aus, dass es bis Ende Mai kritisch bleibt.“ Mit den erwarteten Gewittern könnte sich die Lage dann entspannen. „Es ist schwer absehbar, ob, wann und wo sie tatsächlich niedergehen.“ Die mittlere Gefahr aber bleibe.

„Die Menschen können natürlich trotzdem in den Wald gehen und sich dort erholen, er bietet Schutz vor der Hitze und Abkühlung“, sagte der Sachsenforst-Sprecher. Die Zugänge müssten aber frei gehalten und dürften nicht zugeparkt werden, damit im Ernstfall Rettung und Feuerwehr freie Fahrt haben. „Rauchen und offenes Feuer sind in sächsischen Wäldern grundsätzlich und zu jeder Zeit verboten.“ Einige Waldbrände gab es in diesem Jahr bereits, in der Oberlausitz. Und am vergangenen Wochenende sorgte ein Buschbrand an der Bahnstrecke Dresden-Freiberg für erhebliche Störungen, wie Kühling berichtete.

2016 stehen 48 Feuerausbrüche in den sächsischen Wäldern zu Buche. Dabei waren insgesamt 3,3 Hektar Fläche betroffen. „Bei rund 500.000 Hektar Gesamtfläche ohne Bundeswald ist das relativ wenig“, sagte Kühling. Seit 2007 hilft eine automatische Waldbrandfrüherkennung mit 17 Kameras in besonders gefährdeten Gebieten, Herde schnell zu erkennen, zu lokalisieren und zu bekämpfen.

dpa

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