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Sächsischer Mittelständler bekommt Auftrag von Boeing

Cotesa Sächsischer Mittelständler bekommt Auftrag von Boeing

Der sächsische Mittelständler Cotesa soll künftig Teile für die Hubschrauberproduktion des US-Konzerns Boeing liefern. Mit dem Auftrag geht dem Vernehmen nach auch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bei dem sächsischen Hersteller von Verbundfaser-Bauteilen einher.

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Ein Transporthubschrauber, Boeing CH-47 Chinook, landet auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr (Bayern).

Quelle: dpa

Dresden. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in Berlin verkünden es am Donnerstag (14.15) offiziell in Berlin: Der sächsische Mittelständler Cotesa soll künftig Teile für die Hubschrauberproduktion des US-Konzerns Boeing liefern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vereinbarte das High-Tech-Unternehmen aus Mittweida einen Fünf-Jahresvertrag mit dem weltgrößten Flugzeughersteller. Mit dem Auftrag geht dem Vernehmen nach auch die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze bei dem sächsischen Hersteller von Verbundfaser-Bauteilen einher.

Die 2002 gegründete Cotesa GmbH stellt bereits Komponenten für Airbus her, etwa für den Karbon-Rumpf des A350. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete, handelt es sich nun um einen Liefervertrag für Teile an dem militärischen Schwerlasthubschrauber Chinook CH-47F. Demnach sollen künftig Leichtbauteile aus Sachsen schwerere Metallabdeckungen an dem mit zwei Rotoren fliegende Hubschrauber ersetzen.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig sieht in dem Auftrag eine Stärkung des Freistaats als Luft- und Raumfahrtstandort. „Diese Ansiedlung ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind, Sachsen fit für Zukunftstechnologien zu machen“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Sachsen. Nach Angaben des Branchenverbandes LRT erwirtschaften im Freistaat rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 1,4 Milliarden Euro.

dpa

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