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Sachsens Handwerksbetriebe auf Nachwuchssuche

1000 freie Lehrstellen Sachsens Handwerksbetriebe auf Nachwuchssuche

Sachsens Handwerksbetriebe sind wieder auf Nachwuchssuche. Für das Anfang September beginnende Ausbildungsjahr gibt es noch rund 1000 freie Lehrstellen. Bis Ende Mai wurden bereits 1882 Verträge besiegelt, wie Frank Wetzel vom Sächsischen Handwerkstag am Freitag in Dresden mitteilte.

Besucher der Azubi- und Studientage in der Leipziger Messe

Quelle: Sebastian Willnow/dpa

Dresden. Sachsens Handwerksbetriebe sind wieder auf Nachwuchssuche. Für das Anfang September beginnende Ausbildungsjahr gibt es noch rund 1000 freie Lehrstellen. Bis Ende Mai wurden bereits 1882 Verträge besiegelt, 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Sprecher des Sächsischen Handwerkstages, Frank Wetzel, am Freitag in Dresden sagte. Bedarf gibt es vor allem bei den Berufen Friseur, Elektroniker, Kfz-Mechatroniker, Lebensmittelverkäufer, Metallbauer, Tischler und Maurer, aber auch in seltenen Berufen wie Graveur, Keramiker, Müller, Schuhmacher oder Seiler.

Im Jahr 2016 wurden nach Angaben des Handwerkstages insgesamt 5112 Neu-Lehrverträge geschlossen. „Es gibt Nachmeldungen, manche hören auf oder haben sich auf mehrere Stellen beworben“, erklärte Wetzel. Bilanz werde daher immer erst am Jahresende gezogen. Festzustellen sei, dass diesmal deutlich mehr Interesse an Berufen wie Bäcker, Gebäudereiniger, Fahrzeuglackierer, Zimmerer und Konditor besteht. Weniger Lehrverträge wurden indes bei Fleischern, Zahntechnikern und Maurern geschlossen. Einen „Run“ gibt es nach wie vor auf Berufe wie Kfz-Mechatroniker, Elektroniker und Friseur.

Das Handwerk gewinnt nach Jahren des Azubi-Rückgangs seit 2015 wieder an Renommee und bildet verstärkt aus, auch mit Blick auf dringend benötigte Fachkräfte. Laut Wetzel fruchtet die Werbung an Gymnasien und auch Studenten macht die gewerbliche Wirtschaft Angebote für eine Karriere. „Dem entgegen steht in der Gesellschaft nach wie vor ein gewisser Trend zur Akademisierung.“ Künftig soll es im Handwerk auch eine duale Berufsausbildung mit Abitur geben.

dpa

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