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Sachsen will mehr Kunst und Kultur in der Provinz

Kulturraumgesetz Sachsen will mehr Kunst und Kultur in der Provinz

Sachsen möchte Kunst und Kultur auf dem Lande stärken. Dazu gelte es die richtigen Instrumente zu finden, sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden. So habe der Freistaat ein Programm aufgelegt, das vor allem Gastspiele von Ensembles der Freien Szene in den ländlichen Regionen fördert.

Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD)

Quelle: Archiv/dpa

Dresden. Sachsen möchte Kunst und Kultur auf dem Lande stärken. Dazu gelte es die richtigen Instrumente zu finden, sagte Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in Dresden. So habe der Freistaat ein Programm aufgelegt, das vor allem Gastspiele von Ensembles der Freien Szene in den ländlichen Regionen fördert. Zusätzliches Geld gibt es im neuen Haushalt auch für Verkehrsangebote, um Zuschauern Aufführungen in anderen Orten zu ermöglichen. Stange riet Akteuren vor Ort, einen bestimmten Anteil der Kulturraummittel für junge und innovative Kunst aufzubewahren.

Als wichtigste Finanzierungsquelle für die Kunst in der Provinz dient das Kulturraumgesetz. Sachsen hatte die Mittel dafür im aktuellen Doppelhaushalt auf jährlich 94,7 Millionen Euro erhöht. Damit sollen zwei Drittel der Kosten abgedeckt sein, ein weiteres Drittel steuern die sogenannten Kulturräume bei. Als vorbildlich lobte Stange am Dienstag die Kulturräume Oberlausitz/Niederschlesien und Mittelsachsen/Erzgebirge, die freiwillig mehr Geld einspeisen als sie müssten. Nachholbedarf sieht die Ministerin dagegen noch in der Region Meißen/Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, die sich gern auf die Nähe zur Kulturmetropole Dresden berufen.

Stange will sich dafür einsetzen, den Kulturräumen auch künftig mehr Geld zu überweisen. Insgesamt stehen dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst in diesem Jahr 213,4 Millionen Euro zur Verfügung - 12,6 Millionen Euro mehr als 2016. 2018 sollen es 216,2 Millionen Euro sein. Nach Darstellung von Stange steht Sachsen gemessen an der Wirtschaftskraft mit seinen Kulturausgaben bundesweit an der Spitze. Der 8. Kulturfinanzbericht 2016 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder stellte fest, dass der Freistaat bezogen auf die Einwohnerzahl nach Hamburg die meisten Mittel für Kunst und Kultur ausreicht. Gemessen an den Gesamtausgaben für Kultur steht man hinter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg auf Platz 4.

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