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Sachsen schiebt Tunesier in Sammelcharter ab

Zusammenarbeit verbessert Sachsen schiebt Tunesier in Sammelcharter ab

Sachsen hat am Mittwoch vom Flughafen Leipzig/ Halle den ersten Sammelcharter des Jahres 2017 mit abgelehnten Asylbewerbern aus Tunesien auf die Rückreise geschickt. Nach Angaben des Innenministeriums befanden sich 15 Menschen an Bord, darunter fünf aus Sachsen.

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Sachsen hat am Mittwoch vom Flughafen Leipzig/ Halle den ersten Sammelcharter des Jahres 2017 mit abgelehnten Asylbewerbern aus Tunesien auf die Rückreise geschickt. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Dresden. Sachsen hat am Mittwoch vom Flughafen Leipzig/ Halle den ersten Sammelcharter des Jahres 2017 mit abgelehnten Asylbewerbern aus Tunesien auf die Rückreise geschickt. Nach Angaben des Innenministeriums befanden sich 15 Menschen an Bord, darunter fünf aus Sachsen. Die restlichen Tunesier hatten zuvor in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein gelebt. Sachsen ist nach eigenen Angaben das bislang einzige Bundesland, dass solche Sammeltransporte in das nordafrikanische Land durchführt. 2016 hoben 6 Chartermaschinen mit insgesamt 76 Tunesiern aus Sachsen und 8 aus anderen Bundesländern ab.

Grundsätzlich habe sich die Zusammenarbeit mit den Maghreb-Staaten - vor allem mit Tunesien - verbessert, hieß es. So erfolge die Ausstellung der Passersatzpapiere durch die Botschaft nun für drei Monate statt wie früher für nur 15 Tage. Sachsen hatte 2016 allein nach Tunesien 116 abgelehnte Asylbewerber abgeschoben (2015: 66). Nach Marokko mussten 37 Menschen zurück (2015: 28). Mit Stand 30. November gab es im Freistaat 767 ausreisepflichtige Tunesier und 582 Marokkaner mit gleichem Status. 18 Marokkaner und 10 Tunesier reisten bis zu diesem Zeitpunkt freiwillig aus. Zugleich gab es 229 Neuzugänge aus Tunesien und 306 aus Marokko.

Insgesamt hatte Sachsen bis Ende November vergangenen Jahres 3184 Menschen in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. 2015 waren es 1725, im Jahr zuvor 1037.

dpa

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