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Museumsbund-Sprecher: Einrichtungen müssen offen sein für alle

Integration Museumsbund-Sprecher: Einrichtungen müssen offen sein für alle

Der Sächsische Museumsbund setzt beim Thema Integration und kulturelle Bildung auf Breite und Vielfalt. „Es ist eigentlich schon seit Lessing der Auftrag für die Kultur, offen zu sein für alle“, sagte Sprecher Gisbert Porstmann am Freitag in Dresden vor der Jahrestagung des Vereins.

Gisbert Porstmann, der Direktor der Museen der Stadt Dresden und Leiter der Städtischen Galerie Dresden.

Quelle: Arno Burgi/dpa

Dresden/Görlitz. Der Sächsische Museumsbund setzt beim Thema Integration und kulturelle Bildung auf Breite und Vielfalt. „Es ist eigentlich schon seit Lessing der Auftrag für die Kultur, offen zu sein für alle“, sagte Sprecher Gisbert Porstmann am Freitag in Dresden vor der Jahrestagung des Vereins. „Die Museen sind Foren, wo die Bürgergesellschaft über die Gegenwart, über die Vergangenheit, über die Zukunft diskutieren und aus den Artefakten heraus lernen kann.“ Das Museum habe Forums-Charakter. „Es ist Ort der Begegnung und Ort des Gespräches.“

Unter dem Motto „Museen als Integrationsmotor der Gesellschaft“ tauschen Museumsmitarbeiter in Görlitz Erfahrungen, Meinungen und Ideen aus. Museen haben laut Porstmann vielfältige Funktionen und eine gesellschaftliche Rolle. „Mit ihrem Auftrag, zu bewahren, zu forschen und zu vermitteln, beschreiben und gestalten sie gesellschaftliche Wandlungen.“

Unter dem Stichwort Integration geht es auch um Flüchtlinge und Migranten. „Die Museen haben von Anfang an unbürokratisch und voller Empathie die Tore für die Ankommenden geöffnet und sich engagiert“, sagte Porstmann, der die Städtischen Museen Dresden leitet. „Als Mittler zwischen Individuum, Gesellschaft und Kultur regen sie zum Austausch zwischen den Kulturen an, von dem beide Seiten profitieren.“

Integration und Inklusion geht laut Porstmann auch die deutsche Bürgergesellschaft an. „Da gibt es genügend Schichten, die auch abgehängt sind.“ So werden in Görlitz Projekte mit Demenzkranken oder für Jugendliche und Erwachsene in betreuten Wohnprojekten diskutiert. „Wir müssen die Zutrittschancen so niedrig wie möglich halten, damit alle die Bildungsangebote nutzen können“, forderte der Museumschef. Dabei sei die Vermittlung musealer Angebote wichtig. „Aus dem Lernen über Kunst, Geschichte, Kultur entsteht eine grundsätzliche Erfahrung, die zu Toleranz führt.“

dpa

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