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Linkes Gerangel um die Plätze im Bundestag

Listenaufstellung Linkes Gerangel um die Plätze im Bundestag

Sie sind die letzten im Reigen der Parteien in Sachsen, am kommenden Wochenende aber geht es bei den Linken zur Sache. Auf dem Programm in Glauchau (Landkreis Zwickau) steht ein Landesparteitag, und dort wollen die Genossen ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl im September bestimmen.

Katja Kipping

Quelle: dpa

Dresden. Sie sind die letzten im Reigen der Parteien in Sachsen, am kommenden Wochenende aber geht es bei den Linken zur Sache. Auf dem Programm in Glauchau (Landkreis Zwickau) steht ein Landesparteitag, und dort wollen die Genossen ihre Kandidatenliste für die Bundestagswahl im September bestimmen. Dabei ist das Prozedere ein wenig anders als bei ähnlichen Treffen zuvor: Mit Ausnahme von Listenplatz 1, auf den die Bundesvorsitzende Katja Kipping gesetzt werden soll, sind alle anderen Stellen offen – reichlich Verfügungsmasse für die Delegierten sozusagen.

Klar ist dabei die doppelte Zielmarke. Die Linken wollen erneut zweitstärkste Kraft im Lande werden und dabei acht Mandate im Bundestag holen. „Es wird diesmal etwas spannender als sonst“, meint Parteichef Rico Gebhardt im Vorfeld von Glauchau. Denn absehbar ist, dass es beim Ringen um die weiteren Listenplätze Gerangel geben dürfte. Laut Gebhardt fällt der Startschuss dazu bereits ab Platz 2: Dort tritt nicht nur der bisher Zweitplatzierte, der Ex-Landtagsfraktionschef André Hahn, an, sondern auch der Bundestagsabgeordnete Axel Troost. Und der Unterlegene wiederum dürfte es an vierter Stelle erneut versuchen.

Nicht viel anders ist die Gemengelage an anderer Stelle. So geht Landeschef Gebhardt davon aus, dass um Platz 3 gleich drei Frauen ringen – die bisherigen Bundestagsabgeordneten Susanna Karawanskij, Caren Lay und Sabine Zimmermann. Für einigen Wirbel könnte dabei der Kreisverband Leipzig sorgen. Denn Gebhardt rechnet damit, dass mehrere Kandidaten ein Auge auf aussichtsreiche Listenplätze geworfen haben. Die
Rede ist von Franziska Riekewald, Barbara Höll, Tilmann Loos sowie Sören Pellmann. Der Grund: Der Kreisverband
ist der mitgliederstärkste in ganz Sachsen, bisher allerdings ist die Messestadt bei den Linken im Bundestag nicht vertreten.

Von DNN

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