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Lange Schlangen an Wittenberger Kirchen am Reformationstag

Thesenanschlag vor 500 Jahren Lange Schlangen an Wittenberger Kirchen am Reformationstag

Wittenberg erlebt noch einmal einen Besucheransturm. Vor genau 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche geschlagen. In der Stadt werden deshalb zahlreiche Gottesdienste gefeiert.

Gottesdienst in Wittenberger Stadtkirche im Zeichen der Ökumene.
 

Quelle: epd

Wittenberg.  Wittenberg erlebt am Reformationstag einen großen Besucherzustrom. Bei nasskaltem, regnerischen Wetter bildeten sich vor der Schlosskirche, an die Martin Luther vor genau 500 Jahren seine Thesen angeschlagen haben soll, sowie an der Stadtkirche lange Schlangen.

Viele Besuchergruppen waren per Bus angereist. Für den Vormittag standen die ersten Gottesdienste etwa mit der Reformationsbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, auf dem Programm. Höhepunkte sollen am Nachmittag ein Festgottesdienst in der Schlosskirche sowie ein Festakt sein. In der Innenstadt Wittenbergs wird seit Montag ein mittelalterliches Fest mit Kunst und Kultur gefeiert.

Der Theologe Martin Luther (1483-1546) soll der Überlieferung nach am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der Kirche an die Tür der Schlosskirche angeschlagen haben. Das Datum gilt als Beginn weltweiter Veränderungen in Kirche und Gesellschaft und wurde mit einem ganzen Festjahr gefeiert.

Mit Gottesdiensten und einem Festakt erinnert die Evangelische Kirche an Luthers Thesenanschlag auf den Tag genau vor 500 Jahren.

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Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm erklärte am Dienstag: „Von Wittenberg ging eine spirituelle Erneuerung aus, die Menschen in Bewegung gesetzt hat. In Deutschland, Europa und weltweit.“ Der 500. Jahrestag der Reformation sei ein Tag der Dankbarkeit etwa mit Blick darauf, „dass aus den Konflikten und Kriegen zwischen den Konfessionen in der Vergangenheit heute Versöhnung, Verstehen, ja Freundschaft geworden ist und weiter wird.“ Bedford-Strohm ergänzte: „Ich habe die Hoffnung, dass daraus auch ein Zeichen wird für die Welt, die von Konflikten und Spaltungen bedroht ist.“

Von LVZ

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