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Herbert-Wehner-Bildungswerk feiert 25-jähriges Bestehen

Politische Bildung in Sachsen Herbert-Wehner-Bildungswerk feiert 25-jähriges Bestehen

Mit Seminaren über Rhetorik und Demokratie und Bildungsfahrten nach Berlin und Auschwitz möchte das Herbert-Wehner-Bildungswerk die politische und demokratische Bildung in Sachsen stärken. Nun feiert das Bildungswerk seinen 25-jährigen Geburtstag und den 111. Geburtstag des Namensgebers Herbert Wehner.

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Herbert Wehner

Quelle: Archiv

Dresden. Am 17. Juni begeht das Herbert-Wehner-Bildungswerk sein 25-jähriges Bestehen sowie den 111. Geburtstag des Dresdner SPD-Politikers und Namensgebers Herbert Wehner. Aus diesem Anlass wird 16 Uhr in das Haus an der Dreikönigskirche in Dresden zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Skandinavisches Modell. Vorbild oder Mythos?“ eingeladen.

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk ist ein staatlich geförderter Verein, der insbesondere im Bereich der politischen Erwachsenenbildung aktiv ist. Um das Verständnis der Menschen für Demokratie und Politik zu stärken, organisiert das Bildungswerk u.a. politische Bildungsfahrten, Seminare und Diskussionsveranstaltungen. Neben diesen klassischen Formaten gibt es auch kreative Angebote wie politisches Geocaching und thematische Stadtteilführungen.

„Wir haben eine breite Palette im Angebot für die rüstige Rentnerin wie für den Punk aus der Neustadt“, erklärt dazu Geschäftsführerin Karin Pritzel.

Pro Jahr richtet das Herbert-Wehner-Bildungswerk etwa 100 Seminare mit rund 2000 Teilnehmern aus. Der Verein engagiert sich außerdem im Bereich der Antirassismusarbeit. Dafür ist er in Netzwerken aktiv und bietet entsprechende Seminare wie etwa ein „Argumentationstraining gegen Rechts“ an.

Ziel der politischen Bildung soll es nicht nur sein, demokratische Werte zu vermitteln, sondern auch diejenigen mitzunehmen, die sich normalerweise nicht für Politik interessieren. Dabei ist die Arbeit des Herbert-Wehner-Bildungswerkes nicht immer einfach.

„Politische Bildung hat in Sachsen immer noch ein Schmuddel-Image. Wir müssen dahin kommen, dass es selbstverständlich ist, in seiner Freizeit Veranstaltungen der politischen Bildung zu besuchen. Ein erster Schritt wäre, dass die CDU ihre Blockadehaltung gegenüber der Einführung des Weiterbildungsurlaubs aufgibt“, so Karin Pritzel.

Das Herbert-Wehner-Bildungswerk wurde 1992 in Chemnitz gegründet mit dem Ziel, die demokratische Bildung in Sachsen zu stärken. 1994 zog das Bildungswerk nach Dresden. Gefördert wird es von der sächsischen Staatskanzlei und der Bundeszentrale für politische Bildung. 2013 entstand für politische Bildung im Bereich Kommunalpolitik eigens das Herbert-Wehner-Bildungswerk für Kommunalpolitik, das Fördermittel vom Sächsischen Staatsministerium des Innern erhält.

Von Louisa Schmökel

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