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Gewerkschaft droht mit Warnstreiks im Regionalverkehr

Sieben Prozent mehr Lohn gefordert Gewerkschaft droht mit Warnstreiks im Regionalverkehr

Dem öffentlichen Regionalverkehr in Sachsen stehen möglicherweise Warnstreiks bevor. Die Gewerkschaft Verdi drohte am Mittwoch mit Arbeitsniederlegungen, wenn die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag für die Beschäftigten regionaler Verkehrsunternehmen kein neues Angebot vorlegen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Dem öffentlichen Regionalverkehr in Sachsen stehen möglicherweise Warnstreiks bevor. Die Gewerkschaft Verdi drohte am Mittwoch mit Arbeitsniederlegungen, wenn die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde am Freitag für die Beschäftigten regionaler Verkehrsunternehmen kein neues Angebot vorlegen. „Erhalten wir dieses nicht, können wir Warnstreiks zur Durchsetzung unser berechtigten Forderungen nicht mehr ausschließen“, hieß es. Verhandlungspartner ist die Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen mit Sitz in Hannover. Unklar blieb, wie viele Beschäftigte betroffen sein könnten und wann mit Warnstreiks zu rechnen ist.

Verdi fordert rückwirkend zum 1. März sieben Prozent mehr Lohn, was bei Busfahrern ein Plus von 80 Cent pro Arbeitsstunde ausmacht. Lehrlinge sollen im ersten Ausbildungsjahr 750 Euro erhalten, was sich über die Schritte 800 Euro und 850 Euro im vierten Ausbildungsjahr auf 900 Euro erhöhen soll. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll bei 12 Monaten liegen. Die Arbeitgeber hätten dagegen eine Laufzeit von 36 Monaten und ein „inakzeptables Angebot“ vorgelegt. Laut Arbeitgebervereinigung soll die Vergütung ab März 2017 um 2,1 Prozent (24 Cent pro Stunde) steigen. Weitere Anhebungen von jeweils 2,0 Prozent sind für März 2018 und März 2019 vorgesehen.

Laut Gewerkschaft erhalten Busfahrer im sächsischen Linienverkehr zu Beginn ihres Tätigkeit derzeit einen Stundenlohn von 11,41 Euro.

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