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Firma, die Frauke Petrys Moskausreise anbahnte, droht der AfD mit Klage

Bezahlung blieb aus Firma, die Frauke Petrys Moskausreise anbahnte, droht der AfD mit Klage

Frauke Petrys Reise in die russische Hauptstadt Moskau Mitte Februar war umstritten, weil die AfD-Chefin dort, offenbar ohne es geplant zu haben, auch den Rechtsextremisten Wladimir Schirinowski traf. Wie der stern in seiner neuen, diese Woche bereits am Mittwoch erscheinenden Ausgabe berichtet, droht nun eine Firma der Partei mit Klage.

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Quelle: dpa

Dresden. Frauke Petrys Reise in die russische Hauptstadt Moskau Mitte Februar war umstritten, weil die AfD-Chefin dort, offenbar ohne es geplant zu haben, auch den Rechtsextremisten Wladimir Schirinowski traf. Wie der stern in seiner neuen, diese Woche bereits am Mittwoch erscheinenden Ausgabe berichtet, droht nun eine Firma der Partei mit Klage. Sie hat - das zeigen Dokumente, die dem stern vorliegen - die Kontakte in die russische Spitzenpolitik angebahnt. Nun pocht die Firma auf Bezahlung. Ein Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle lehnt das ab.

„Wir (...) bitten zur Vermeidung des Rechtsweges letztmalig um Begleichung der Verbindlichkeit“, heißt es in der Email der Firma an den AfD-Mitarbeiter Hans-Holger Malcomeß, der Petry eng verbunden ist.

Aus den Dokumenten geht auch hervor, dass Petrys Russland-Connection nicht in Moskau, sondern in Dresden angebahnt wurde - beim Ball der Semperoper Anfang Februar. Dafür bekam Petry ein Ticket am VIP-Tisch im Wert von 3660 Euro. Auch ein Tanzlehrer wurde gebucht, damit Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell beim Opernball eine gute Figur machten. Zu dem gesellschaftlichen Ereignis erschienen dann Moskaus Vizebürgermeister Sergej Tscherjomin und ein hoher Berater der russischen Regierung, mit dem Petry und Pretzell kurz zusammentrafen. Anschließend erging dann wie angedacht die Einladung nach Moskau.

Der persönliche Sprecher Frauke Petrys wollte die Forderungen der Firma für die Anbahnung der Moskaureise dem stern gegenüber nicht kommentieren.

dpa

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