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Der Küchentisch ist zurück: SPD stellt neue Dialogkampagne im Laika vor

Dialogkampagne der Sozialdemokraten Der Küchentisch ist zurück: SPD stellt neue Dialogkampagne im Laika vor

Martin Dulig (SPD) und sein Küchentisch sind zurück.  Das urige Möbelstück begleitete den Wirtschaftsminister und SPD-Chef schon auf seiner Wahlkampftour 2014 und steht nun wieder im Mittelpunkt der neuen Dialogkampagne der Sozialdemokraten.

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Quelle: Julian Hoffmann

Dresden. Martin Dulig (SPD) und sein Küchentisch sind zurück.  Das urige Möbelstück begleitete den Wirtschaftsminister und SPD-Chef schon auf seiner Wahlkampftour 2014 und steht nun wieder im Mittelpunkt der neuen Dialogkampagne der Sozialdemokraten. In den kommenden drei Jahren sollen jährlich 12 bis 15 Termine stattfinden, an denen interessierte Bürger mit SPD-Politikern aber auch Vertretern von lokalen Initiativen und Vereinen ins Gespräch kommen sollen. Die Genossen stellen ihre Kampagne am Freitag im Laika in der Neustadt vor. Zur Auftaktveranstaltung in Döbeln lädt Dulig am kommenden Mittwoch in das Restaurant „Strammer Leutnant“ ein.

„Die besten Gespräche finden nun einmal am Küchentisch statt und gerade in der aktuellen politischen Situation ist der Dialog miteinander wichtiger denn je“, betont der SPD-Landeschef. Die Angst, den Anschluss zu verlieren oder nicht gehört zu werden, treibe viele Menschen um, daraus resultiere die momentan stattfindenden Spaltung der Gesellschaft, konstatiert Dulig. Reden auf Augenhöhe sei aus seiner Sicht das einzig richtige Mittel. Die wichtigste Währung für die Politik sei das Vertrauen der Wähler. „Noch nie in den letzten 24 Jahren war das politische Interesse aber gleichzeitig die Polarisierung der Gesellschaft so groß, wir stehen vor einer enorm großen Herausforderung“, so Martin Dulig. Eine plakative Kampagne sei hier der falsche Weg, Kommunikation mit den Menschen vor Ort sei die Devise.

Neben dem Wirtschaftsminister und Abgeordneten aus Bund und Land sollen am Küchentisch auch Stadträte und Bürgermeister Platz nehmen. Der Fokus der Kampagne liegt auf den mittelgroßen sächsischen Städten. Bei jeder Veranstaltung stehen um den Dulischen Küchentisch acht Stühle, auf denen die Bürger Platz nehmen sollen. Sachlicher, fairer und respektvoller Umgang und kein Alkohol – das sind die Regeln für die Gesprächsrunden. Natürlich seien die Themen Asyl und Integration gerade die bestimmenden, doch auch für andere Sorgen und Fragen der Menschen sei man offen, betonte SPD-Generalsekretärin Daniela Kolbe. Wert legen die Genossen auf Nachhaltigkeit, betonen sie. Nachdem der Küchentisch den jeweiligen Ort wieder verlassen hat, soll es Nachfolgeveranstaltungen für Interessierte in den Städten geben.

Julia Vollmer

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