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Chemnitzer Biologe entdeckt zwei neue Schmetterlingsarten

Nach Schwiegermutter benannt Chemnitzer Biologe entdeckt zwei neue Schmetterlingsarten

Der Chemnitzer Biologe Sven Erlacher hat zwei weitere neue Schmetterlingsarten entdeckt. Der „Steinspanner Sabine“ (Gnophopsodos sabine) und die Unterart „Gefleckter Steinspanner“ (Gnophopsodos ravistriolaria pantherinus) leben im russischen Altai Gebirge in einer Höhe von 1400 bis 2440 Metern.

Auf einem undatierten Handout ist der «Steinspanner Sabine» zu sehen. Der Chemnitzer Biologe Sven Erlacher hat zwei weitere neue Schmetterlingsarten entdeckt.

Quelle: Museum für Naturkunde Chemnitz/dpa

Chemnitz. Der Chemnitzer Biologe Sven Erlacher hat zwei weitere neue Schmetterlingsarten entdeckt. Der „Steinspanner Sabine“ (Gnophopsodos sabine) und die Unterart „Gefleckter Steinspanner“ (Gnophopsodos ravistriolaria pantherinus) leben im russischen Altai Gebirge in einer Höhe von 1400 bis 2440 Metern. Die Falter sind hellbraun gemustert und haben eine Flügelspannweite von rund drei Zentimetern. Die Forschungsarbeit habe rund ein Jahr gedauert, sagte der Kurator des Naturkundemuseums der Deutschen Presse-Agentur.

Auf einem undatierten Handout ist der «Gefleckte Steinspanner» zu sehen.

Auf einem undatierten Handout ist der «Gefleckte Steinspanner» zu sehen.

Quelle: Museum für Naturkunde Chemnitz/dpa

Abweichend vom üblichen Vorgehen hat der Schmetterlingsforscher den Steinspanner Sabine nach seiner Schwiegermutter benannt. „Ich wollte sie ehren, weil sie so eine liebenswürdige Frau ist“, sagte Erlacher zur Begründung. Für gewöhnlich werden neue Arten nach dem Ort des Vorkommens, nach besonderen Merkmalen oder auch nach anderen Forschern oder öffentlichen Persönlichkeiten benannt.

Für Erlacher sind die neuen Arten bereits die zweite und dritte Entdeckung binnen kurzer Zeit. Im vergangenen Herbst hatte der Schmetterlingsforscher Hilmars Steinspanner (Gnophopsodos hilmari) gefunden. Den Falter aus Zentralasien hatte er nach dem Chemnitzer Künstler Hilmar Messenbrink benannt. Im wissenschaftlichen Fachmagazin „Zootaxa“ aus Neuseeland waren alle drei neuen Arten im vorigen September veröffentlicht worden.

dpa

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