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Bombendrohung gegen Zwickauer Justiz: kein Sprengstoff gefunden

Spürhunde im Einsatz Bombendrohung gegen Zwickauer Justiz: kein Sprengstoff gefunden

Eine anonyme Bombendrohung gegen die Justiz in Zwickau hat am Donnerstag eine Evakuierung von Landgericht und Amtsgericht ausgelöst. Spürhunden kamen zum Einsatz, Sprengstoff wurde aber nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte.

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Beide Justizgebäude im Zentrum der Stadt sind evakuiert worden.

Quelle: dpa

Zwickau. Eine anonyme Bombendrohung gegen die Justiz in Zwickau hat am Donnerstag eine Evakuierung von Landgericht und Amtsgericht ausgelöst. Spürhunden kamen zum Einsatz, Sprengstoff wurde aber nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Das Landgericht wurde den Angaben zufolge bereits gegen 10.30 Uhr wieder freigegeben. Die Mitarbeiter des Amtsgerichts konnten kurz nach 12 Uhr an ihre Arbeit zurückkehren. Weniger später wurden laut Polizei auch die weiträumigen Straßensperrungen aufgehoben.

Über die Notrufnummer 110 waren gegen 8.30 Uhr zwei Anrufe im Lage- und Führungszentrum der Polizei eingegangen. Eine Frau hatte demnach angekündigt, am Donnerstagvormittag jeweils einen Sprengsatz im Amts- und Landgericht der Stadt zu zünden. Daraufhin war das Gebiet kurz nach 9 Uhr weiträumig abgesperrt und die Gebäude evakuiert worden.

Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen waren, konnte der Sprecher nicht sagen. Die direkt an das Landgericht angrenzende JVA, in der vor allem Untersuchungshäftlinge untergebracht sind, wurde demnach nicht geräumt.

Von den Straßensperrungen betroffen waren mit der Humboldtstraße und dem Dr.-Friedrichs-Ring zwei wichtige Verkehrsachsen der Stadt. Innerhalb weniger Minuten war es in den umliegenden Straßen zu einem Verkehrschaos und langen Staus gekommen.

Die Kriminalpolizei arbeite daran herauszufinden, wer die Anruferin war. Gegen sie werde wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Darauf steht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Fest stehe bereits, dass die Drohanrufe aus öffentlichen Telefonzellen erfolgt seien. Nun wird dem Sprecher zufolge unter anderem geprüft, ob die für Donnerstag angesetzten Gerichtsverhandlungen mit der Bombendrohung in Zusammenhang stehen.

dpa

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