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Bauern bangen nach Kälte um Ernte

Hohe Einbußen Bauern bangen nach Kälte um Ernte

Die Witterung bereitet den Bauern in Sachsen Sorge. „Der April war zu kalt und teilweise auch zu trocken“, sagte der Vizepräsident des Landesbauernverbandes, Gerhard Förster. Es habe zu wenig Regen gegeben, zu dem habe der Wind die Böden ausgetrocknet. Betroffen seien nahezu alle Kulturen, besonders die auf den leichten Böden im Norden Sachsens.

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Ein Traktor zieht eine große Staubwolke hinter sich her. Die Böden in Sachsen sind viel zu trocken.

Quelle: dpa

Dresden. Die Witterung bereitet den Bauern in Sachsen Sorge. „Der April war zu kalt und teilweise auch zu trocken“, sagte der Vizepräsident des Landesbauernverbandes, Gerhard Förster. Es habe zu wenig Regen gegeben, zu dem habe der teilweise starke Wind die Böden ausgetrocknet. Betroffen seien nahezu alle Kulturen, besonders die auf den leichten Böden im Norden Sachsens. Wenn es nicht bald regne und wärmer werde, seien Einbußen zu befürchten. Stark gefährdet seien vor allem die jungen Zuckerrübenpflanzen.

Die Obstbauern im Land haben Verluste wegen Frost und Kälte bereits eingepreist. „Diese fallen je nach Fruchtart und Region unterschiedlich aus“, sagte Udo Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes „Sächsisches Obst“. Die Skala reiche von zehn Prozent bis zum Totalausfall. Hoch seien die Einbußen bei Steinobst, bei Kirschen sei ein Ausfall von 50 Prozent zu erwarten. Die Erdbeerernte werde in diesem Jahr später beginnen, er rechne erst mit Ende Mai. Auch bei den Birnen gebe es sicher Verluste, bei Äpfeln seien sie wahrscheinlich eher minimal.

Auch Sachsens Imker warten auf frühlingshaftes Wetter, damit die Bienen in der Natur genug Nahrung finden. Wegen der Kälte habe es aber bislang keine Verluste gegeben, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes Sächsischer Imker, Michael Hardt. Einbußen, die teilweise bei 25 Prozent der Völker liegen, seien vor allem durch die Varroa-Milbe entstanden. Diese schwächten und schädigten die Bienen. Für die Imker komme es jetzt darauf an, dass die Bienen genügend Futter, wie Zucker und Sirup, haben. Das müsste ständig kontrolliert werden.

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