Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Studium & Beruf Nicht verzagen - Einstieg in Ausbildung derzeit noch möglich
Mehr Studium & Beruf Nicht verzagen - Einstieg in Ausbildung derzeit noch möglich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 10.09.2015
Wer derzeit noch ohne Ausbildung ist, wendet sich am besten an die Arbeitsagentur. Sie informieren über freie Lehrstellen. Quelle: Jens Kalaene
Anzeige
Nürnberg

Wer zum 1. September noch keine Ausbildung beginnen konnte, sollte nicht verzagen. "Bis Ende des Jahres stehen die Chancen gut, noch ins aktuelle Ausbildungsjahr einzusteigen", sagt Paul Ebsen von der Bundesarbeitsagentur in Nürnberg.

Danach haben Jugendliche in der Berufsschule in der Regel zu viel verpasst und Betriebe stimmen einem Einstieg nicht mehr ohne weiteres zu. Doch auch hier gebe es Ausnahmen. Wer in der Schule sehr gut ist oder das Abitur hat, kann seine Ausbildung häufig verkürzen. Dann ist ein Lehrbeginn theoretisch auch zum Beispiel im Februar noch möglich.

Ende August gab es noch 123 100 unbesetzte Lehrstellen, sagt Ebsen. Dem standen 102 300 unversorgte Jugendliche gegenüber. "Das sind aber noch nicht die endgültigen Zahlen für dieses Ausbildungsjahr." Darin sind zum Beispiel noch alle Suchenden enthalten, die zum September ihre Ausbildung angefangen haben. Die Zahl werde sich Ende September noch einmal deutlich verkleinert haben.

Wer derzeit noch ohne Ausbildung ist, wendet sich am besten an die Arbeitsagentur vor Ort sowie an die Kammern. Diese wissen Bescheid, wo es in der Region noch freie Stellen gibt. Häufig werden momentan auch regionale Ausstellungsbörsen organisiert. Werden sie angeboten, sollten Jugendliche unbedingt daran teilnehmen. Da erfahren sie vor Ort, wo es noch freie Ausbildungsplätze gibt und können mit dem Betrieb häufig sofort in Kontakt treten.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Jobbörse der Arbeitsagentur online nach freien Lehrstellen zu durchforsten. Und dann bleibt immer noch, sich initiativ zu bewerben: "Ruhig bei Firmen, die einen interessieren, anrufen und fragen: Haben Sie noch einen Platz für mich?".

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Unzufriedenheit auf der Abreit kann krank machen. Doch wie sollte der Angestellte vorgehen? Gleich kündigen oder erst dann, wenn er eine neue Stelle gefunden hat? Eine Hilfestellung.

09.09.2015

Für eine Stelle braucht es einen neuen Mitarbeiter? Mancher Arbeitgeber zieht nun in Erwägung, einen Flüchtling einzustellen. Ein Überblick, was dabei zu beachten ist.

08.09.2015

Kein Ruhmesblatt für die "Bildungsrepublik": In Deutschland ist etwa jeder Siebte im Erwerbsalter "funktionaler Analphabet". Wer kaum oder gar nicht lesen und schreiben kann, hat es schwerer im Leben. Immer am 8. September rückt das Thema in den Fokus.

08.09.2015
Anzeige