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Studium & Beruf Homeoffice ist für Beschäftigte vor allem Zeitersparnis
Mehr Studium & Beruf Homeoffice ist für Beschäftigte vor allem Zeitersparnis
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05:46 02.11.2017
Entspannt auf dem Sofa: So stellen sich viele die Arbeit im Homeoffice vor. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
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Stuttgart

Zu Hause arbeiten oder nicht? Viele Beschäftigte würden sich im Homeoffice vor allem über gesparte Zeit freuen - aber die Kollegen vermissen. Das zeigt eine Umfrage der Unternehmensberatung EY unter 800 Fach- und Führungskräften in Deutschland.

Größte Pluspunkte der Arbeit am heimischen Schreibtisch sind demnach die flexiblere Zeiteinteilung und die Möglichkeit, Zeit zu sparen - durch den fehlenden Weg zur Arbeit etwa. Für 79 beziehungsweise 71 Prozent sind das Vorteile des Homeoffice.

Die bessere Vereinbarung von Familie und Beruf wäre für knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) ein Faktor. Und nur zwei von fünf Beschäftigten (39 Prozent) versprechen sich vom Arbeiten zu Hause konzentrierteres Arbeiten. Größtes Minus wäre dagegen der mangelnde Austausch mit Kollegen: 54 Prozent sehen ihn als Nachteil an. Und 50 Prozent fürchten die Ablenkung durch Privates. Gar keine Nachteile hat die Arbeit daheim nur für 14 Prozent der Befragten.

Insgesamt hat etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer (51 Prozent) zumindest die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Jeden Tag macht das nur ein knappes Fünftel (18 Prozent), ein gutes Drittel (37 Prozent) bleibt aber immerhin mehrmals in der Woche zu Hause. Und von denen, die nicht zu Hause arbeiten dürfen, würden es 70 Prozent gerne tun - darunter vor allem jüngere Beschäftigte unter 30.

Weit verbreitet ist das Arbeiten zu Hause vor allem bei kleinen Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern: Zwei von drei Beschäftigten dort (67 Prozent) dürfen im Homeoffice arbeiten, in größeren Unternehmen sind es dagegen nie mehr als 50 Prozent.

Nach Branchen betrachtet gibt es den höchsten Homeoffice-Anteil mit jeweils gut zwei Dritteln in den Bereichen IT und Medien (73 Prozent), Bildung und Forschung (69 Prozent) sowie bei Finanzdienstleistern (66 Prozent). Im Gesundheitswesen und im öffentlichen Dienst liegt der Anteil dagegen nur bei einem guten Drittel (35 und 36 Prozent).

dpa

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