Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Studium & Beruf Die meisten Stellenanzeigen gibt es im Internet
Mehr Studium & Beruf Die meisten Stellenanzeigen gibt es im Internet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:06 16.01.2018
Viele Jobs werden in Online-Portalen angeboten. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Anzeige
Berlin

Berufstätige auf der Suche nach einem Job werden vor allem bei Online-Jobbörsen fündig. Das zeigt eine Studie des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) in Zusammenarbeit mit Index Research.

Ein gutes Drittel der Inserate (35 Prozent) erscheint demnach bei Portalen wie Stepstone oder Monster, ein weiteres Drittel (31 Prozent) in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Ein knappes Fünftel (18 Prozent) der Job-Angebote stellen die Firmen außerdem auf ihre eigene Webseite. In den Print-Medien erscheinen etwa 5 Prozent aller Stellenanzeigen. Und auch in Business-Netzwerken wie Xing und Linkedin suchen Arbeitgeber inzwischen nach Mitarbeitern. Allerdings liegt ihr Anteil an der Gesamtzahl der Stellenanzeigen nur bei 2 Prozent.

Je nach gesuchtem Job gibt es allerdings große Unterschiede bei der Verteilung: So ist zum Beispiel mehr als die Hälfte (55 Prozent) aller Angebote für Berufseinsteiger auf den bekannten Jobportalen zu finden, bei der Bundesagentur für Arbeit finden sich nur 9 Prozent davon. Geht es um Jobs für erfahrenere Fachkräfte, liegen die Bundesagentur und andere Jobbörsen dagegen fast gleichauf (34 und 36 Prozent). Praktikanten werden verstärkt auf den Webseiten von Unternehmen fündig.

Die Medien und Plattformen sind außerdem in verschiedenen Branchen unterschiedlich beliebt: Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie die Gastronomie bevorzugen zum Beispiel Jobportale. Personaldienstleister und Zeitarbeitsfirmen veröffentlichen ihre Inserate gerne bei der Bundesagentur für Arbeit. Die Gesundheitsbranche bevorzugt derweil ihre eigenen Webseiten, und in den Print-Medien inserieren öffentliche Verwaltungen deutlich häufiger als andere Arbeitgeber.

Für die Studie hat Index Research im Dezember 2017 rund 800 000 Stellenanzeigen erfasst und ausgewertet.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Arbeit ist nicht immer eine angenehme und entspannte Erfahrung. Da sie aber einen großen Teil unseres Alltags einnimmt, sollte sie so angenehm wie möglich gestaltet werden. Dazu gehören Schreibtische und Sitzmöbel, die nicht krankmachen und Gegenstände und Bilder, die für Stressabbau und Motivation sorgen.

15.01.2018

Ist Aufstieg durch Bildung in Deutschland besonders schwierig? Eine neue Studie zeigt, dass viele Männer mehr verdienen als ihre Väter. Die Autoren führen das auch auf richtige politische Weichenstellungen zurück.

15.01.2018

Auch Wissenschaftler kommen um Social-Media nicht mehr herum. Für den Austausch unter Kollegen gibt es Spezialnetzwerke. Für Geistes- und Sozialwissenschaftler hat sich das Netzwerk Academia.edu und für Naturwissenschaftler die Plattform ResearchGate etabliert.

15.01.2018
Anzeige