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Mietrecht
Immobilien
Um den Nachbarn einen Blick auf den eigenen Balkon zu verwehren, installieren viele Mieter einen Sichtschutz. Doch davor müssen sie den Vermieter um Erlaubnis fragen.

Privatsphäre ist wichtig. Deswegen bringen viele Deutsche auch am Balkon einen Sichtschutz an. Das ist allerdings nur in Ausnahmefällen möglich, wie ein Urteil zeigt.

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Mieter müssen Dielenböden pflegen.

Dielenböden sind bei Mietern angesagt. Sie sehen gut aus und gehören nur selten zu den Schönheitsreparaturen. Um sie kümmern, müssen sich Mieter in einem gewissen Rahmen dennoch.

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Der Vermieter kann das Grillen auf dem Balkon verbieten. Die Mieter müssen sich daran halten.

Bei hohen Temperaturen werfen viele ihren Grill gleich auf dem Balkon an. Das ist nicht unbedingt verboten. Es sei denn, in dem Mietvertrag steht etwas anderes.

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Wichtig für Mieter: Schäden in der Wohnung müssen ins Übernahmeprotokoll aufgenommen werden. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

Mieter müssen beim Auszug mitunter renovieren. Wehren können sie sich gegen diese Pflicht unter Umständen nur, wenn Schäden beim Einzug schon vorhanden waren. Das müssen sie allerdings belegen können.

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Der Vermieter kann einem Mieter kündigen, wenn man ihn nicht in die Wohnung lässt.

Mieter müssen ihren Vermieter nicht unbedingt mögen. Sie sollten aber wenigstens ein gewisses Maß an Kooperationsbereitschaft aufbringen. Das gilt besonders, wenn Mieter Mängel an der Mietsache anzeigen, die beseitigt werden sollen.

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Ein gemeinsam geschlossener Mietvertrag, kann auch nur gemeinsam gekündigt werden. Stimmt ein Partner der Kündigung nicht zu, verliert er seinen Anspruch auf Rückzahlung der Kaution.

Eine Trennung ist unter Umständen nicht nur emotional schwierig. Sie kann auch den Verlust des Mietvertrages für die gemeinsame Wohnung nach sich ziehen. Das zeigt ein Urteil aus Berlin.

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Die Haltung von Katzen und Hunden darf der Vermieter nicht generell verbieten, auch wenn es eine entsprechende Klausel im Mietvertrag gibt. Foto: Jochen Lübke/dpa

Kleintiere dürfen ohne Genehmigung in der Mietwohnung gehalten werden und auch die Haltung von Hunden und Katzen kann der Vermieter nicht generell verbieten. Das entschied der Bundesgerichtshof in einem Urteil von 2013.

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Werden Wohnraum und Garage in einem Mietvertrag aufgeführt, besteht ein einheitliches Mietverhältnis. Die Garage kann dann nicht gekündigt werden.

Einem Mieter einzelne Räume seiner Mietwohnung zu kündigen, ist nicht möglich. Aber gilt das auch für eine vermietete Garage? Die Antwort auf diese Frage findet sich in der Regel im Mietvertrag.

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Nicht alle Vermieter erstellen ein Übergabeprotokoll. Dazu sind sie aber auch nicht verpflichtet.

Wer lange in einer Wohnung lebt, kann Schäden verursachen. Deswegen lassen Vermieter normalerweise Übergabeprotokolle unterschreiben. Das gilt jedoch nicht für alle.

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Die Kosten der Verbrauchsanalyse der Heizung sind umlagefähig.

Zu den Betriebskosten einer Mietwohnung zählen unter anderem die Kosten für Müllabfuhr und Grundsteuer. Aber auch die Kosten für eine Verbrauchsanalyse der Heizung sind auf alle Mieter umlagefähig.

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Eine Mieterhöhung muss formell richtig begründet sein. Bei der ortsüblichen Vergleichsmiete darf sich der Vermieter nicht auf eine Auskunft der Stadtverwaltung berufen.

Wer eine Mieterhöhung erhält, sollte die angegeben Gründe gut prüfen. Wenn der Vermieter etwa die allgemeine Mietentwicklung anführt, kommt es darauf an, woher er seine Informationen bezieht. Das zeigt ein Urteil aus Ludwigsburg.

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Bei einem vom Mieter fahrlässig verursachten Schaden, können Vermieter nicht einfach außerdordentlich kündigen. Zunächst ist eine Abmahnung erforderlich.

Wann müssen Mieter mit einer Kündigung rechnen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Gerichte oft. Ein Urteil zeigt: Ein vom Mieter fahrlässig verursachter Schaden rechtfertigt eine Kündigung nicht unbedingt.

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