Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
So steigern Sie Ihr Körpergefühl

Zufrieden mit der Figur So steigern Sie Ihr Körpergefühl

Unser Körper hat bestimmte Merkmale, welche die Figur grundsätzlich kennzeichnen. Mit ihnen müssen wir uns arrangieren, sie lassen sich nicht so leicht ändern. Für jeden Figurtyp gibt es Möglichkeiten, sich gekonnt in Szene zu setzen. Wie Sie spezielle Charakteristika positiv zur Geltung bringen!

Voriger Artikel
Paperbag-Pants sehen nur bei schmalen Hüften gut aus
Nächster Artikel
Tönung, UV-Schutz und Farbe: Die passende Sportbrille finden

Egal welcher Figurtyp Sie sind, mit ein paar Tipps lassen sich auch vermeintliche Problemzonen kaschieren. Ausreichend Bewegung und die passende Ernährung sorgen zudem für ein gutes Körpergefühl.

Quelle: Fotolia © Jonas Glaubitz

Mit der Figur ist es oft wie mit den Haaren: Sind sie glatt, ist der Wunsch nach lockigem Volumen groß – sind sie eher gewellt, sollten sie lieber weniger widerspenstig sein und gerade liegen.

Der grundlegende Körperbau ist ausschlaggebend für den charakteristischen Figurtyp. Zwischen fünf verschiedenen Formen wird generell unterschieden. Je nachdem wie stark Hüften, Taille oder die Schulterpartie ausgeprägt ist, fällt die Tendenz zu dem einen oder anderen Typ aus.

Viele sind mit ihren Proportionen dabei nicht immer zufrieden. Die richtige Kleidung, die passende Ernährung, oder sogar ein individuell angepasstes Fitnesstraining – ganz auf die jeweilige Figur zugeschnitten – können dabei helfen, sich in der eigenen Haut rundum wohlzufühlen.

Der A-Typ

Er wird zuweilen auch Birnen-Typ genannt. Mit einem flachen Bauch gesegnet, sorgen dagegen oft breite Hüften und ausgeprägte Oberschenkel für Unzufriedenheit mit der eigenen Figur. Zusätzlich setzt sich bevorzugt an diesen Körperstellen das eine oder andere Fettpölsterchen fest.   

Fitness

Zum Ausgleich können mit verschiedenen Fitnessangeboten vor allem diese Problemzonen trainiert werden. Für eine ausgewogene Gesundheit sollten jedoch auch die anderen Bereiche nicht vergessen werden. Gezieltes Hantel- oder Intervalltraining hilft, genau da anzusetzen, wo Bedarf besteht. Um zusätzlich die Ausdauer zu fördern ist beispielsweise Rudern bestens geeignet. Dabei werden außerdem ordentlich Kalorien verbrannt.

Ernährung

Um dem Körper ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen, ist hier vor allem Fisch empfehlenswert. Die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren sind für einen gesunden Stoffwechsel essentiell. Auch pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten liefert wertvolle Nährstoffe. Damit lästigen Fettpölsterchen vorgebeugt werden kann, sollte zudem auf zu viel Zucker, Sahne oder Butter verzichtet werden. Und statt der Kartoffelchips zum Fernsehabend sind Nüsse oder fettarme Gemüsechips besser geeignet.

Kleidung

Ein passendes Outfit kann zudem bestimmte Problemzonen kaschieren. Kleidung, die den Fokus auf den Oberkörper legt, lenkt von einer rundlichen Hüfte ab. Wenn andere Merkmale, wie ein schönes Dekolleté entsprechend in Szene gesetzt werden, fallen ein paar Pfunde mehr nicht auf.

Der V-Typ

Der Gegenpart zum A-Typ besitzt eine ausgeprägte Schulterpartie und einen eher schmalen unteren Körperteil. Häufig besitzen Vertreter dieses Typs auch ein auffallend großes Dekolleté und einen großen Brustumfang.

Fitness

Um den Körper fit zu halten, sind sowohl Ausdauertraining, als auch verschiedene Fun-Sportarten geeignet. Es sollte darauf geachtet werden, dass auch in der unteren Körperhälfte ausreichend Muskeln das Skelett stützen. Radfahren oder Laufen halten auf Dauer fit. Für einen knackigen Po sorgen verschiedene Fitnessübungen, beispielweise im Rahmen eines Bodyweight Trainings. Hier wird das eigene Körpergewicht für den Muskelaufbau eingesetzt.

Ernährung

Bei diesem Typ sind Hüften und Po meist keine ausgeprägten Problemzonen. Dennoch sollte mit einem abwechslungsreichen Speiseplan für die notwendige Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gesorgt werden. Mageres Fleisch, Fisch und viel Gemüse als Energie- und Vitalstofflieferanten lassen auf dem wöchentlichen Speiseplan nie Langeweile aufkommen. Häufig sind Snacks wie Obst oder Nüsse zwischendurch gut geeignet, um ein Tief zu überbrücken.

Kleidung

Viele Kleidungsstücke sehen bei diesem Typ schnell kastig aus. Deshalb sind besonders taillierte und auf Figur geschnittene Teile geeignet. Auf Blazer mit Schulterpolstern sollte dagegen am besten verzichtet werden. Alles was den Körper optisch streckt, trägt zudem dazu bei, die Proportionen ausgeglichener wirken zu lassen. 

Massband Hosenbund

Maßband ade: Mit kleinen Tricks können kleine Problemzonen gekonnt kaschiert und die Figur passend in Szene gesetzt werden.

Quelle: Fotolia © foto_design

Der X-Typ

Manchmal auch Sanduhr-Typ genannt, bestimmt hier eine besonders kurvige Silhouette die Form. Oberkörper und Hüfte sind normal bis etwas größer ausgeprägt und werden von einer schmalen Taille begleitet. Diese Figurtypen kämpfen bisweilen mit dem typischen Jojo-Effekt. Um in Form zu bleiben, sollte regelmäßig Sport getrieben werden.

Fitness

Auch hier sind verschiedene Ausdauersportarten gut geeignet, um permanent ausreichend Kalorien zu verbrennen. Wer Probleme mit Fuß- oder Kniegelenken hat, sollte sich für schonende Disziplinen wie Schwimmen oder Radfahren entscheiden.

Um dennoch nicht aufs Laufen verzichten zu müssen, gibt es Alternativen im Fitnessstudio. Meist stehen hier sogenannte Ellipsentrainer zur Verfügung, die ein gelenkschonendes und kalorienintensives Ganzkörpertraining ermöglichen.  

Ernährung

Der X-Typ sollte darauf achten, nicht zu viele gesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen. Diese sind vor allem in Wurstwaren, Butter oder Sahne enthalten. Gerichte aus der mediterranen Küche mit viel Gemüse, Fisch und magerem Fleisch sind besser geeignet.

Es ist sinnvoll, die Ernährung langfristig umzustellen und nach und nach mehr gesunde Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen. Statt einer erfolglosen Diät nach der anderen, verspricht dies auf Dauer ein bleibendes und positives Ergebnis.  

Kleidung

Die weiblichen Rundungen müssen keinesfalls versteckt werden. Mit entsprechend geschnittener Kleidung oder auch einem Gürtel kann die Taille vorteilhaft hervorgehoben werden. Raffinierte Ausschnitte oder ein umschmeichelnder Kragen können zudem das Dekolleté betonen.

Der H-Typ

Hier ist eine relativ gerade Silhouette mit einer wenig ausgeprägten Taille charakteristisch. Sowohl Oberkörper als auch Hüften sind etwa gleich breit. Oft wird die kleine Oberweite mit langen, schlanken Beinen ausgeglichen. Wegen der fehlenden Kurven ist er der Gegenpart zum X-Typ.

Fitness

Dieser Figurtyp profitiert häufig von einem gut funktionierenden Stoffwechsel. Wenn regelmäßig viel Sport getrieben wird, muss deshalb auf ausreichende Kalorienzufuhr geachtet werden, um den Körper nicht auszuzehren.

Grundsätzlich ist geeignet, was Spaß macht – dennoch ist auch hier bestimmtes Muskeltraining hilfreich. Vor allem die Rückenmuskulatur ist oft nur wenig ausgeprägt. Dies kann langfristig zu Haltungsschäden und Rückenschmerzen führen. Ein gezielter Trainingsplan im Fitnessstudio, aber auch Pilates oder Yoga können für Abhilfe sorgen.

Ernährung

Trotz der guten Fettverbrennung sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Ein vollwertiges Frühstück und kleinere Snacks über den Tag verteilt helfen, dass der Körper permanent mit ausreichend Energie versorgt werden kann.

Kleidung

Um die Figur in Szene zu setzen, sind weite, fließende Schnitte geeignet, die sich an der richtigen Stelle raffen lassen, um so für etwas Kontur zu sorgen. Zudem ist es vorteilhaft, die Beine besonders zu betonen.

Der O-Typ

Manchmal auch Orangen-Typ genannt, ist diese Figur vor allem durch eine ausgeprägte Körpermitte gekennzeichnet. Ist dies bereits durch den Knochenbau vorgegeben, leiden viele Vertreter jedoch darunter, gerade an Bauch und Hüfte besonders zuzunehmen.

Fitness

Um dem entgegen zu wirken, sind vor allem Sportarten geeignet, die sowohl die Fettverbrennung ankurbeln, als auch den Muskelaufbau fördern. Da die Fettpölsterchen an Bauch und Hüfte sehr hartnäckig sein können, kann regelmäßiges Kardiotraining hilfreich sein. Schwimmen oder Radfahren, aber auch Ballsportarten sorgen auf Dauer für einen langfristigen Muskelaufbau und das notwendige Verbrennen von Kalorien. Auch Kurse im Studio, wie beim CrossFit, bei denen entsprechende Schwerpunkte gelegt werden, sind eine gute Idee.

Ernährung

Bei der Ernährung sollte auf möglichst wenig zuckerhaltige Produkte und faserreiche Kohlenhydrate geachtet werden. Weißbrot und Nudeln, aber auch die meisten Frühstücksflocken wandern nach dem Verstoffwechseln meist direkt auf die Hüfte. Vollkornprodukte und pflanzliches Eiweiß sind als Energielieferanten besser geeignet.

Kleidung

Figurumspielende Kleidung mit fließenden Stoffen kaschieren die möglichen Problemzonen. Mit passenden Accessoires kann zudem der Fokus auf das Dekolleté gelenkt werden. Halstücher oder ein schöner Ausschnitt stehen diesem Typ besonders gut.

Fazit - Wohlfühlfigur

Zumeist hat das Gewicht, welches die Waage anzeigt, keine besondere Aussagekraft über Gesundheit und Wohlbefinden in unserem Körper. Rein optisch ist vor allem das Verhältnis der Proportionen entscheidend, wie attraktiv wir jemanden einstufen.

Wer sich durch ausreichende Bewegung und gesunde Ernährung fit hält, legt die besten Voraussetzungen dafür, sich in seiner Haut wohlzufühlen. Besondere körperliche Ausprägungen können mit der richtigen Kleidung und ein paar Tricks bei der Wahl des Outfits vorteilhaft in Szene gesetzt werden.

Redaktion

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lifestyle
  • Digital Abo

    "DNN Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, das Sie überall und rund um die Uhr nutzen können -... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr