Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Gesundheit Warum Schweiß eine tolle Sache ist
Mehr Gesundheit Warum Schweiß eine tolle Sache ist
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:50 28.02.2018
Schweiß kühlt den Körper und besteht zu 99 Prozent aus Wasser. Quelle: Mascha Brichta
Anzeige
Hamburg

Da ist man nur mal schnell dem Bus hinterhergelaufen, und schon geht es los: Schweißflecken machen sich breit - unter den Armen oder am Rücken. Wie unangenehm. Der eine oder andere würde die Schwitzerei vermutlich gern abstellen. Aber Ärzte sagen: lieber nicht.

Was das kann?

Schweiß kühlt den Körper. Sprintet jemand zur Bushaltestelle, wird Energie freigesetzt. Die wiederum erzeugt Wärme. Der menschliche Körper hält aber nur ein gewisses Maß an Wärme aus. Deswegen tut er etwas ziemlich geschicktes: Er aktiviert die Schweißdrüsen und erzeugt so einen dünnen Wasserfilm auf der Haut. Dieser verdunstet an der Luft - das sorgt für Kühlung.

Was also tun?

Im Zweifelsfall: duschen. Schweiß besteht nämlich zu 99 Prozent aus Wasser, erklärt Wolfgang Schillings vom Athleticum der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Und Wasser stinkt bekanntlich nicht. "Unangenehmer Geruch entsteht in Verbindung mit Bakterien." Wer die Haut regelmäßig reinigt, sollte beim Schwitzen also nicht stinken. Es sei denn, die Bakterien stecken in der Kleidung.

Gegen die Körperkühlung vorgehen sollten nur Menschen, bei denen sie nicht richtig funktioniert. Ärzte sprechen von Hyperhidrose. "Diese Menschen schwitzen stark, obwohl der Körper eigentlich gar nicht überhitzt ist." Leidet jemand sehr darunter, kann er es zunächst mit einem Deo versuchen, das Aluminium enthält. "Wenn keine andere Ursache wie zum Beispiel ein hormonelles Problem dahintersteckt, kann man in schweren Fällen ein Nervengift spritzen, das die Schweißdrüsen punktuell lahmlegt." Hilft all das nicht, lassen sich einzelne Drüsen auch chirurgisch entfernen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Niedrige Temperaturen ziehen die Hände in Mitleidenschaft. Deswegen empfehlen Experten, sie mit fetthaltiger Creme einzureiben. Von einem anderen Produkt raten sie hingegen ab.

27.02.2018

Gründliche Zahnpflege ist schon bei Kleinkindern wichtig. Geputzt wird wie bei den Großen früh und abends. Nur bei der Zahnpasta sollte es Unterschiede geben.

26.02.2018

In Bayern hat eine Kirchengemeinde sogar das Weihwasserbecken geleert, um Ansteckungen mit Grippeviren zu vermeiden. Nützen dürfte das nicht viel. Die Influenza hat Hochsaison.

11.03.2018
Anzeige