Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Gesundheit Vor Einsatz von Osteoporose-Mitteln zum Zahnarzt gehen
Mehr Gesundheit Vor Einsatz von Osteoporose-Mitteln zum Zahnarzt gehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:56 18.04.2017
Zahnfleisch-Probleme und entzündete Zahnwurzeln sollten vor der Einnahme von Bisphosphonate-Mitteln behandelt werden. Quelle: Hans Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa
Anzeige
Stuttgart

Wer brüchige Knochen hat, wird häufig mit Osteoporose-Mitteln wie Risedronsäure behandelt. Diese sogenannten Bisphosphonate können allerdings eine gefährliche Nebenwirkung haben: die sogenannte Osteonekrose des Kiefers.

Bei der Osteonekrose sterben Teile der Knochen im Kiefer ab. Besonders häufig betroffen sind der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zufolge Patienten, die ohnehin Probleme mit dem Zahnfleisch oder entzündete Zahnwurzeln haben. Möglicherweise verstärken Entzündungen in Knochennähe die Giftwirkung der Medikamente, so dass der Kieferknochen abstirbt.

Wer mit Bisphosphonaten oder mit dem Wirkstoff Denosumab behandelt werden soll, geht deshalb am besten vorher zum Zahnarzt und lässt eventuelle Entzündungsherde behandeln, raten die Chirurgen. Während der Dauer der Behandlung selbst ist eine gute Mundhygiene wichtig.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eltern sind in großer Sorge, wenn ein Baby mit Untergewicht zur Welt kommt. Das war in den 1950er Jahren berechtigt. Heute sind die Chancen dank medizinischer Fortschritte für Kleinkinder viel besser.

14.04.2017

Das Hantavirus ist in einigen Regionen des Landes derzeit sehr aktiv. Es gibt wesentlich mehr Erkrankungen als im Vorjahr. Warum? Vermutlich geht es den Rötelmäusen einfach zu gut.

13.04.2017

Schlafstörungen, Angst, Panik: Schlaf- und Beruhigungsmittel sollen über schwere Lebensphasen hinweghelfen. Doch Tausende kommen nicht mehr davon los. Ein Wissenschaftler kritisiert, das Problem werde verschleiert.

11.04.2017
Anzeige