Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Gesundheit Ständiges Husten kann bei Kindern auch psychisch sein
Mehr Gesundheit Ständiges Husten kann bei Kindern auch psychisch sein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 25.07.2018
Einzelne Hustenstöße und ein Kratzen im Hals? Nach Atemwegsinfektionen können Kinder einen habituellen Husten entwickeln. Quelle: Angelika Warmuth
Köln

Husten ist eine langwierige Angelegenheit. Bei manchen Kindern scheint er aber gar nicht mehr verschwinden zu wollen. In dem Fall kann es sich um einen sogenannten habituellen Husten handeln, erklärt Monika Niehaus vom

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Er zeichnet sich meist durch einzelne Hustenstöße und ein Kratzen im Hals aus. Manche Kinder entwickeln so einen habituellen Husten nach einer Atemwegsinfektion. Dahinter steckt eine Art "Hustengedächtnis" des Körpers, vermuten Experten. Möglich ist aber auch, dass das Kind psychisch belastet ist.

Eltern sollten dem

Kinderarzt daher sowohl von zurückliegenden Infektionen als auch von möglicherweise belastenden Ereignissen berichten. Bestätigt der Kinder- und Jugendarzt den Verdacht, dass es sich um einen habituellen Husten handelt, kann eventuell eine Verhaltenstherapie helfen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Gesundheit Nicht einfach aufreißen - Blasen zu Hause versorgen

Blasen an den Füße sind unangenehm und lästig. Deswegen greifen die meisten sofort zu Nadel und Faden. Aber anstatt sie aufzureißen, sollte man sich eher um die Hauptoberfläche kümmern.

25.07.2018

Sport bei einer Krankheit, die mit Luftnot einhergeht, klingt zunächst paradox. Doch Bewegung kann die Lebensqualität von COPD-Patienten steigern und das Atmen erleichtern. Besonders Tai Chi soll eine lindernde Wirkung haben.

24.07.2018

Wenn ein Psychiatrie-Patient tobt und schlägt, kann er ans Bett gefesselt werden. Bisher reichte dazu meistens die Anordnung eines Arztes. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht die Anforderungen verschärft.

24.07.2018