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Gesundheit So lässt sich das Risiko für Demenz senken
Mehr Gesundheit So lässt sich das Risiko für Demenz senken
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11:27 21.09.2018
Mit viel Bewegung, gutem Essen und sozialen Kontakten lässt sich das Risiko einer Demenzerkrankung senken. Quelle: Patrick Pleul
Köln

Eine gesunde Lebensweise kann vor einer Demenzerkrankung schützen. Darauf weist das

Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) anlässlich des Welt-Alzheimertags hin. Wer sich mit viel Gemüse und Obst gesund ernährt und körperlich aktiv ist, beuge vor.

Außerdem sei es gut, sozial aktiv zu bleiben, sich also zum Beispiel regelmäßig mit Freunden und der Familie zu treffen. Und auch Neugier hält den Experten zufolge das Gehirn fit. Im Kern gehe es um eine Hinwendung zum Leben und Lebensfreude, sagt Diplom-Psychologin Christine Sowinski vom KDA.

Ob ein Mensch Alzheimer oder einfach nur altersbedingte Vergesslichkeit hat, kann nur ein Arzt beurteilen. Weil Medikamente, die einen Alzheimer-Verlauf verzögern, am besten zu Beginn der Krankheit wirken, ist es umso wichtiger, rechtzeitig zum Arzt zu gehen. Darauf weist die

Alzheimer Forschung Initiative hin. Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt, der bei Bedarf weiterüberweisen kann.

Für die Diagnose sind einige Untersuchungen nötig. Im Vorfeld darüber informiert zu sein, kann die Angst vor dem Arztbesuch nehmen. Auf die Erfassung der Krankengeschichte können sich Patienten vorbereiten, indem sie alle Symptome und die zuletzt eingenommenen Medikamente aufschreiben, rät die Initiative. Bei Verdacht auf Demenz sollte außerdem immer jemand mitkommen, der den Patienten gut kennt.

Für die Diagnose wichtig sind neben der körperlichen Untersuchung und den Laborwerten auch sogenannte psychometrische Tests. Das sind Fragen und kleine Aufgaben. Hier ist darauf zu achten, dass der Patient alle nötigen Hilfen wie Lesebrille oder Hörgerät trägt. Auch CT oder MRT können Aufschluss über Ursachen der Vergesslichkeit geben.

Sogar wenn bereits eine Demenzerkrankung vorliegt, seien Bewegung, gutes Essen und soziale Kontakte wertvoll, betont Sowinski: "Es ist verblüffend, wie sich der Zustand eines Erkrankten bessert, wenn er zum Beispiel regelmäßig mit einem Familienmitglied spazieren geht." Das habe sie selbst in ihrer Arbeit mit Betroffenen erlebt.

dpa

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