Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Gesundheit Schönheits-OP: Bezeichnung des Arztes ist wichtig
Mehr Gesundheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:06 16.02.2017
Vor einer Schönheits-OP gehen Patienten am besten sicher, dass der Mediziner ein plastischer Chirurg und somit ein anerkannter Facharzt ist. Quelle: Bruno Bebert
Anzeige
Berlin

Wer für einen plastischen Eingriff wie eine Brust-Operation auf der Suche nach einem passenden Arzt ist, sollte genau auf die Bezeichnung des Mediziners achten. Denn Begriffe wie "Kosmetischer Chirurg", "Schönheitschirurg" oder "Ästhetischer Chirug" sind nicht geschützt.

Diese Bezeichnungen können von jedem Arzt geführt werden und sagen nichts über die Aus- und Weiterbildung des Mediziners aus. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen hin (DGPRÄC).

Der Plastische und Ästhetische Chirurg ist hingegen ein anerkannter Facharzt. Er darf sich als sich als "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" (früher "Facharzt für Plastische Chirurgie") bezeichnen. Ein solcher Facharzt muss nach seinem Medizinstudium eine sechsjährige Weiterbildung absolviert haben. "In dieser Zeit müssen bestimmte Operationen durchgeführt und Tätigkeiten erlernt werden", erklärt Prof. Raymund E. Horch, Leiter der Plastisch- und Handchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen und Mitglied in der DGPRÄC.

Prof. Horch rät, im Zweifel bei den Landesärztekammern nachzufragen, ob es sich wirklich um einen Facharzt handelt. Auch in der DGPRÄC dürfen Mediziner nur Mitglied werden, wenn sie eine entsprechende Facharztweiterbildung erfolgreich absolviert haben. Wer sich im Ausland operieren lassen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dort andere Regeln gelten. Prof. Horch warnt vor Schnäppchen und Sonderangeboten. "Man muss sich dann schon fragen: Wie kann etwas so preiswert sein, ohne dass die Qualität leidet?"

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großstädter können Experten zufolge schlechter mit Stress umgehen als Landbewohner. Damit es nicht zu Depressionen kommt, sollten sich Menschen in der Stadt ganz bewusst Möglichkeiten zur Entspannung suchen.

15.02.2017

Bewegung hält den Körper gesund. Das ist bekannt. Doch regelmäßige Ausdauereinheiten können auch Depressionen vorbeugen. Wer zur Risikogruppe zählt, absolviert das Training am besten bei Tageslicht.

15.02.2017

Adipositas ist ein Gesundheitsrisiko. Das wissen auch die meisten Betroffenen. Dennoch schaffen sie es nicht, ihr Gewicht zu reduzieren. Woran das liegen könnte, erklärt eine Expertin der Medizinischen Hochschule Hannover.

14.02.2017
Anzeige