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11:26 27.03.2017
„Personal Training lohnt sich für jeden, der ein Trainingsziel hat und merkt, dass ihm die Motivation fehlt“ – Grit Büchner ist Bodycoach aus Leidenschaft.   Quelle: Foto: Anja Schneider
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Dresden

 Der Sommer kommt in großen Schritten auf uns zugestiefelt. Schneller als es manch einem lieb ist. Konnte man die Röllchen an der Hüfte in der kalten Jahreszeit noch unter Oversize-Pullovern verstecken, präsentieren sie sich nun in voller Pracht unter dem T-Shirt. Was tun? Crash-Diäten, kohlenhydratfreie Ernährung oder FDH? „Das bringt alles nichts“, weiß Grit Büchner. „Jedenfalls nicht langfristig.“ Sie muss es wissen, denn die 38-jährige Dresdnerin arbeitet seit 13 Jahren als Personal Trainerin und hat es sich auf die Fahne geschrieben, ihre Klienten fit und gesund zu machen. Sie lässt ihre Kunden schwitzen – im Studio und auch vor dem Laptop.

„Meine Kunden kaufen sich bei mir 75 Prozent Motivation und 25 Prozent Wissen“, sagt Büchner. Die 38-Jährige ist seit 1998 Fitnesstrainerin, hat beim Deutschen Sportstudio-Verband in Hamburg studiert und arbeitet seit 2004 als Personal Trainerin. Weil Bewegung aber allein noch keinen Traumkörper macht, hat sich Büchner 2013 intensiv dem Thema Coaching gewidmet. „Personal Training lohnt sich im Prinzip für jeden, der ein Trainingsziel hat und merkt, dass ihm die Motivation fehlt.“ Sie bietet ihren Klienten Tipps und Unterstützung bei den Feldern Bewegung, Ernährung und „Seelenhygiene“. Denn: Körper und Geist hängen oft mit dem eigenen Wohlbefinden zusammen.

„Schon wenn ein Klient zu mir durch die Tür läuft, sehe ich, wie es ihm geht.“ Ein unverbindlicher Fitness-Check ist die Grundlage ihrer Arbeit. Erst dann wird, im Zusammenspiel mit dem persönlichen Ziel und den körperlichen Gegebenheiten, ein Trainings- und Ernährungsplan aufgestellt. Büchner ist allerdings Profi genug, um kurzerhand, abhängig von der Tagesform ihres Klienten, spontan die passende Trainingseinheit zu konzipieren. Ihr Augenmerk legt sie auf Fitness-, Lauf- und Stabilisationstraining gepaart mit der ein oder anderen Kickbox-Einheit oder einem Training an TRX-Schlaufen.

Dass Personal Training eine kostspielige Angelegenheit ist, liegt auf der Hand. Für eine Stunde Training zahlt man bei Grit Büchner 80, für eineinhalb Stunden 120 Euro. Doch die ersten Erfolge zeichnen sich schnell ab. Für Büchner gilt die Faustregel: „Nach vier Wochen sieht der Klient erste Erfolge, nach acht Wochen sehen es die Freunde und nach 16 Wochen sehen es auch Leute, die dich nur entfernt kennen.“

Fitness-Studios empfiehlt Grit Büchner nur in Verbindung mit guter Betreuung. „Diese Studios leben davon, dass die Hälfte nicht hingeht.“ Sie sieht die Gefahr, dass dort zu einseitig und mit gefährlichem Halbwissen trainiert wird. „Wer frei drauf lostrainiert, ohne seinen eigenen Körper zu kennen, kann sich unter Umständen auch richtig weh tun – oder einfach nur seine Zeit verschwenden.“

Büchners persönliches Geheimnis für einen fitten Körper ist so simpel wie logisch: „Ein Waschbrettbauch wird nicht im Fitness-Studio, sondern in der Küche gemacht“, sagt sie. „Gute Ernährung ist schon die halbe Miete – wer es dann noch schafft, wenigstens zwei Mal in der Woche 20 Minuten zu trainieren, der ist auf einem guten Weg.“ Grit Büchner selbst ist großer Fan von Gesäß-Workouts. „Wenn der Po gut trainiert ist, sieht es zum einen schön aus, zum anderen verbrennt er massiv Fett.“

In Zusammenarbeit mit einer Firma, die veganes „Super-Food“ herstellt, hat sich Grit Büchner einen ganz neuen Markt erschlossen. Im Rahmen einer 90-tägigen Online-Challenge geben Büchner und Mitglieder eines internationalen Teams mithilfe eines speziellen Ernährungskonzeptes einen Wegweiser in Richtung Traumfigur. Gesportelt wird via Video-Konferenz zu Hause vor dem heimischen Rechner. Die Krux ist: Der Kampf mit dem inneren Schweinehund muss aus eigener Kraft aufgenommen werden.

Von Juliane Weigt

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