Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Gesundheit Bei chronischer Verstopfung Zeit fürs Frühstück nehmen
Mehr Gesundheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:36 23.01.2018
Nicht hetzen: Wer unter Verstopfung leidet, sollte ganz in Ruhe frühstücken. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Anzeige
Gießen

Vor allem in fortgeschrittenem Alter haben viele Verdauungsprobleme. Von chronischer Verstopfung sprechen Ärzte aber erst, wenn jemand binnen sechs Monaten mehr als zwölf Wochen lang Schwierigkeiten hatte - weniger als drei Toilettengänge pro Woche etwa oder ungewöhnlich harten Stuhl.

Mit solchen Beschwerden sollten Betroffene zum Arzt gehen, rät die Gastro-Liga. Der Mediziner kann ernsthafte Erkrankungen ausschließen. Steckt keine konkrete Ursache hinter der Verstopfung, sollten Patienten zunächst ausprobieren, sich beim Frühstück viel Zeit zu nehmen.

Auch mehr Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung lösen manchmal das Problem. Bleibt die Verstopfung, kommen auch Medikamente mit den Wirkstoffen Macrogol, Natriumpicosulfat oder Bisacodyl infrage. Anders als oft angenommen, führten sie nur selten zu einer Gewöhnung, erklärt Prof. Wolfgang Fischbach vom Klinikum Aschaffenburg, der Vorstandsmitglied der Gastro-Liga ist. Meist genüge es, die Mittel rund ein bis drei Mal pro Woche einzunehmen.

Service:

Am 7. Februar und am 7. März 2018 beantworten Experten der Gastro-Liga jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr Patientenfragen unter der Telefonnummer +49 641 9748120.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Übergewichtige Menschen erkranken eher an Diabetes - das ist nichts Neues. Aber gilt das nur für stark übergewichtige Menschen? Und wie behält man sein Gewicht am besten im Blick?

22.01.2018

Es ist die häufigste Stoffwechselerkrankung unter Kindern und Jugendlichen: Typ-1-Diabetes tritt meist völlig überraschend auf. Europaweit sollen jetzt Präventionsmöglichkeiten erforscht werden - dabei sind Experten aus Hannover maßgeblich beteiligt.

19.01.2018

Experten empfehlen Schwangeren, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Wer sich im Herbst nicht hat piksen lassen, kann es jetzt noch tun. Werdende Mütter sollten nach dem Vierfachimpfstoff fragen. Er schützt vor derzeit kursierenden Viren vom Typ Yamagata.

18.01.2018
Anzeige