Startseite DNN
Volltextsuche über das Angebot:

Google+
Bei Kälteallergie auch das Gesicht warm einpacken

Quaddeln auf der Haut Bei Kälteallergie auch das Gesicht warm einpacken

Nasskaltes Winterwetter mögen die wenigsten. Wer aber besonders empfindlich auf Kälte regiert oder sogar rote Quaddeln auf der Haut bekommt, sollte diese Bereiche besonders schützen.

Voriger Artikel
Krankhaftes Sammeln erkennen
Nächster Artikel
Nase und Mund beim Niesen nicht verschließen

Manche reagieren besonders empfindlich auf die winterliche Kälte. Gegen allergische Reaktionen hilft das Tragen einer Skimaske.

Quelle: Malte Christians/dpa

Mönchengladbach. Menschen mit einer Kälteallergie sollten im Winter besonders auf den Schutz ihrer Haut achten. Bei dieser Form der Nesselsucht bilden sich rote, juckende und brennende Quaddeln, wenn die Haut mit kalter Luft oder kaltem Wasser in Kontakt kommt.

In der Regel sind Körperregionen betroffen, die Kälte direkt ausgesetzt werden wie die Hände und das Gesicht. Je nach Ausprägung der Erkrankung kann neben Handschuhen auch das Tragen einer Skimaske sinnvoll sein, erläutert der Deutsche Allergie- und Asthmabund in der Zeitschrift "Allergie konkret" (Ausgabe 4/2017).

Der Zeitschrift zufolge sind in Deutschland bis zu 75 000 Menschen zumindest zeitweise von sogenannter Kälteurtikaria betroffen. Bei ihnen wird durch den Kältereiz der Botenstoff Histamin ausgeschüttet. Er gelangt in die Haut, erweitert dort die Blutgefäße und ist für die Bildung der Quaddeln verantwortlich. Der Juckreiz entsteht ebenfalls aufgrund der Histaminausschüttung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gesundheit
  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr