Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umwelt Hecke schneiden oder roden nur bis 28. Februar erlaubt
Mehr Garten Umwelt Hecke schneiden oder roden nur bis 28. Februar erlaubt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:50 09.02.2018
Für viele Tiere sind Gartenhecken beliebte Zufluchts- und Lebensräume. Daher darf ein umfangreicher Beschnitt nur innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens im Jahr erfolgen. Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Bonn

Hobbygärtner müssen sich beeilen: Wer eine Hecke radikal abschneiden oder gar entfernen will, muss dies noch bis Ende Februar tun. Danach verbietet das Bundesnaturschutzgesetz diese Arbeiten bis Sommerende. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.

Das Verbot vom 1. März bis 30. September umfasst das Zerstören, Roden und starke Zurückschneiden von Hecken, Wallhecken, Gebüschen sowie Röhricht- und Schilfbestände in Siedlungen und in der freien Landschaft. So sollen darin lebende, nistende und brütende Tiere beschützt werden. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 50 000 Euro geahndet werden, es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Nicht betroffen von dem Verbot sind aber Form- und Pflegeschnitte, die dazu dienen, den Zuwachs der Pflanzen zu entfernen. Aber auch hier sollten Gartenbesitzer auf brütende Tiere Rücksicht nehmen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es sind winzig kleine Teile - Mikroplastik in Kosmetika ist manchmal nicht auf den ersten Blick erkennbar. Klar ist, dass es der Umwelt schadet. Wer darauf verzichten möchte, sollte die Stoffe auf den Inhaltslisten identifizieren können.

02.02.2018

Gemüse und Früchte in Holzkisten, Müsli und Reis in Glasbehältern, Klopapier und Kondome nur mit Papier umhüllt: Verpackungsfreie Supermärkte liegen im Trend.

26.01.2018

Die Reblaus - einst Todbringer für zahllose Rebstöcke - erlebt durch den Klimawandel ein Comeback. Bislang aber nur im Kleinen - auf wild wachsenden Reben. Damit der Schädling nicht expandiert, muss die Vorsorge verbessert werden, fordert ein Agrarexperte.

19.01.2018