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Bonsaischau in Pillnitzer Orangerie: Engländer Tony Tickle gibt Gestaltungsvorführungen

Bonsaischau in Pillnitzer Orangerie: Engländer Tony Tickle gibt Gestaltungsvorführungen

Bäume und Sträucher zu Bonsai zu erziehen ist eine Kunst, die ihren Ursprung in Asien hat. "Das Ostasien-Interesse war in Dresden seit Jahrhunderten eine prägende sächsische Leidenschaft", kann man auf der Internetseite der Botanischen Sammlungen in Pirna-Zuschendorf nachlesen, die u.

a. auch über eine Bonsaisammlung verfügen. Schon seit langem widmet man sich deshalb auch hierzulande den "Zwergbäumen der Japanesen". Erstmals öffentlich ausgestellt worden seien diese in Dresden wahrscheinlich 1907 auf der III. Internationalen Gartenbauausstellung. Erfahren kann man in der Veröffentlichung der Botanischen Sammlungen auch, dass Wilhelm Elsner (vom bekannten Dresdner Zierpflanzenzuchtbetrieb Elsner) "der erste war, der im Osten eine private Sammlung anlegte, die Bonsaiproduktion in Dresden und Berlin maßgeblich initiierte und auch das erste Bonsaibuch schrieb".

Am kommenden Wochenende (20.-22. Juni) gibt es in Dresden wieder eine Bonsaischau. Und zwar in der Orangerie im Schlosspark Pillnitz im Rahmen der "Bonsai-Triennale". Dabei handelt es sich um ein Treffen von Zwergbaumfreunden aus Deutschland, Tschechien und Polen. Sie wollen miteinander fachsimpeln und den Besuchern 80 ihrer schönsten Bonsai präsentieren. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf Bäumen heimischer Herkunft. Zu sehen sind, wie es in einer Mitteilung von Schloss und Park Pillnitz heißt, aber auch weitgereiste Importe aus China, Korea und Japan.

Begleitet wird die Schau von Führungen, Fachvorträgen, Baumberatungen, Vorführungen internationaler Gestalter und einem Marktplatz, auf dem man all die Dinge erwerben kann, die Bonsaigärtner für die Erziehung und Pflege der Zwergbäume brauchen.

Mit dabei ist bei der Bonsai-Triennale Tony Tickle aus Nordengland. Der vielfach ausgezeichnete Bonsaigestalter wird am Sonnabend in der Zeit von 13 bis 17 Uhr gemeinsam mit Marek Gaida aus Polen und Libor Slatinka Gestaltungsvorführungen geben. Zudem hält er am Sonntag, 10 Uhr, einen Vortrag unter dem Titel "Weißdorn als Bonsai".

Geöffnet ist die Bonsaiausstellung am Freitag 10 bis 18 Uhr und Sonnabend sowie Sonntag von 9 bis 18 Uhr. Zu diesen Zeiten findet auch der Händlerverkauf statt. Der Eintritt zur Bonsaischau kostet 5 Euro pro Person. Hinzu kommen 2 Euro Eintritt für den Pillnitzer Schlosspark. Kinder bis 14 Jahre haben freien Zutritt zur Ausstellung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2014

Catrin Steinbach

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