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Garten Mit Sicherheitsschuhen und Ohrenschutz: Arbeiten im Garten
Mehr Garten Mit Sicherheitsschuhen und Ohrenschutz: Arbeiten im Garten
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14:15 09.11.2015
Bei Arbeiten auf einer Leiter sind die letzten drei Sprossen tabu. Quelle: Nestor Bachmann
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Erfurt

Im Moment stehen bei vielen Gartenbesitzern die letzten Arbeiten vor der Winterpause an: Diese ruckzuck abarbeiten zu wollen, kann aber schnell schmerzhaft enden. Denn bei den Arbeiten lauern Gefahren, die der Tüv Thüringen erklärt:

Leitern: Kurz anlehnen und bis ganz oben hochklettern - lieber nicht. Die Leiter muss erst einmal sicher stehen. Und: Die letzten drei Sprossen sind tabu. Denn hier ist das Risiko zu hoch, dass die Leiter nach vorn oder zur Seite umkippt. Zusätzliche Sicherheit bringt ein Spannband, mit dem die Leiter befestigt wird. Wer an Bäumen arbeitet, sollte außerdem zu einer speziellen Obstbaumleiter greifen.

Hecken schneiden: Ohne die richtige Ausrüstung sollte man mit dieser Arbeit nicht anfangen - zumal wenn eine elektrische Heckenschere oder gar eine Kettensäge zum Einsatz kommt: Also Schutzhandschuhe, Schnittschutzhose und Sicherheitsschuhe anziehen.

Rasen mähen: Eigentlich eine Arbeit, bei der der Hobbygärtner viel Routine hat. Trotzdem kann mal etwas schiefgehen - zum Beispiel wenn Steine oder kleine Äste wegschleudern. Auch wenn die Geräte Kabel haben, kann ein Moment der Unachtsamkeit schon in einem Unfall enden. Von Kantenschneidern mit Messern geht eine besondere Gefahr aus. Also: Trotz Routine achtsam bleiben und Sicherheitsschuhe anziehen.

Das Gehör: Viele Gartengeräte mit Motor können ganz schön laut werden. Daher ist ein Gehörschutz sinnvoll. Außerdem gilt es, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen: Nicht immer dürfen die Hobbygärtner mit ihrer Arbeit einfach loslegen.

Übrigens: Viele Hobbygärtner versuchen, mit Laubbläsern oder -saugern dem Blättermeer Herr zu werden. Naturschützer aber raten von dem Einsatz der Geräte ab, denn sie können für einige Tiere zu einer großen Gefahr werden. Darauf weist der Nabu Hamburg hin. Demnach können nicht nur Käfer, Spinnen oder Amphibien durch die Geräte sterben, auch größere Tiere wie Frösche oder Igel laufen Gefahr, verletzt oder getötet zu werden.

dpa

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