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Garten Hacke statt Chemiekeule: Unkraut im Garten bekämpfen
Mehr Garten Hacke statt Chemiekeule: Unkraut im Garten bekämpfen
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05:02 07.07.2017
Jeder Hobby-Gärtner muss sich mit lästigem Unkraut auseinandersetzen. Wer allerdings zur chemischen Bekämpfung greift, gefährdet die Umwelt. Quelle: Sebastian Willnow/dpa
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Berlin

Gartenbesitzer sollten auf Pestizide möglichst verzichten, rät Till-David Schade vom Naturschutzbund Deutschland. Das gilt nicht nur für das Unkraut-Vernichtungsmittel

Glyphosat, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

Pestizide können auch nahegelegene Gewässer verschmutzen, sind giftig für Fische oder Algen und vertreiben nützliche Insekten aus dem Garten. Unkraut kann sich nicht so leicht ausbreiten, wenn Hobby-Gärtner regelmäßig den Boden hacken oder Bodendecker pflanzen.

Schade empfiehlt Pflanzen wie die Große Braunelle oder das Gewöhnliche Leberblümchen. Wer an den Standort angepasste, heimische Pflanzen im Garten hat, habe es generell leichter. Sie brauchen weniger Pflege und sind robuster gegen Schädlinge, so der Experte.

Wer doch einmal Pestizide im Garten einsetzen muss, sollte sich vorher ausführlich

informieren. Fehlanwendungen und falsche Entsorgung können mit einem hohen Bußgeld bestraft werden.

dpa

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