Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Garten Aus eigener Aufzucht: Tomatensamen gewinnen
Mehr Garten Aus eigener Aufzucht: Tomatensamen gewinnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 11.08.2016
Aus selbst gezüchteten Tomaten lassen sich die Samen für die Aufzucht des nächsten Jahres gewinnen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Anzeige
Bonn

Wer Spaghettisoße aus selbst gezüchteten Tomaten kocht, kann gut die Samen der Früchte auslösen und für die Aufzucht im nächsten Jahr nutzen. Man sollte nur die Samen von gesunden und komplett ausgereiften Tomaten nutzen, erklärt die

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Und es darf sich nicht um sogenannte Hybridsorten handeln. Unter Hybriden versteht man die Kreuzung zwischen Eltern verschiedener Arten oder Unterarten. Die Nachkommen dieser gekauften Samen können andere Eigenschaften weitergeben, als die Pflanzen in diesem Jahr im Garten hatten. Man bekommt also unter Umständen nicht mehr die Tomate, die man sich wünscht.

So geht man vor:

Schritt 1:Größere Früchten quer durchschneiden und die Samen mit dem Fruchtsaft ausdrücken. Das Fruchtfleisch wird etwa zur Spaghettisoße. Kleinere Früchte lassen sich direkt in einen Fleischwolf oder Mixer geben, denn die Küchengeräte beschädigen die Samen nicht.

Schritt 2: Die übrig bleibende Masse mit dem Samen mit der gleichen Menge Wasser verdünnen und für drei bis vier Tage in einem offenen Gefäß bei üblicher Raumtemperatur stehen lassen. Währenddessen das Ganze zweimal täglich umrühren oder schütteln. Ein Fermentierungsprozess beginnt, die geleeartige Schicht um die Samen und damit Krankheitskeime werden nun abgebaut.

Schritt 3: Bildet sich auf der Masse eine leichte Schicht Schimmel, das Ganze durch ein Sieb geben und durchwaschen.

Schritt 4: Die übrig bleibenden Samen auf einen Teller oder in einen Kaffeefilter geben und im Schatten trocknen lassen. Währenddessen die Samen ein- bis zweimal umschichten.

Schritt 5: Die trockenen Samen in ein Gefäß geben und kühl und dunkel bis zum Frühjahr lagern.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Blattwanzen sind unliebsame Gäste im Garten. Sie hinterlassen unschöne Löcher. Sie los zu werden ist gar nicht so einfach.

13.09.2016

Die zu den einkeimblättrigen Pflanzen gehörende Iris ist zur "Staude des Jahres 2016" ernannt worden. Die auch als Schwertlilie bekannte Staude liebt die Nähe zur Erde und sollte deshalb nahe an der Oberfläche gepflanzt werden.

09.08.2016

Teichpflanzen brauchen eine besondere Pflege. Dabei hilft ein spezielles Substrat. Damit die Nährstoffe auch wirklich zu den Pflanzen gelangen, greifen Hobby-Gärtner am besten zu einem Trick.

13.09.2016
Anzeige